• mia
    mia
    2015-03-24

    Das ist eine gute Analyse. Die Frage ist aber, ob das noch befeuert werden muss (Sondersendungen / Hat Bundeskanzlerin Merkel wirklich alle Termine abgesagt?) oder ob wir uns viel öfter über das alltägliche Leid der Mehrheit der Menschen auf unserem Planeten Gedanken machen sollten.

    Für die betroffenen Angehörigen und Freunde wird der Absturz eine einschneidende Erfahrung bleiben. Und die Diskussionen über das Ausmaß und die Art der Berichte darüber hat für sie sicher keine Relevanz (oder macht es noch schlimmer).

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  • Daniel Mynd
    Daniel Mynd
    2015-03-24

    Der Herr Gauck soll ja seinen Urlaub abgebrochen haben. Für welchen Zweck auch immer. Mir geht es dezent gegen den Strich, dass dieses Thema in allen Medien so auseinandergenommen wird. Und dann dieser Randvermerk, der in diesem Artikel angesprochen wird. Man da sind Menschen gestorben, warum ist es den Medien so wichtig, dass man die nach ihrer Nationalität sortiert?

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  • Karl Eagle
    Karl Eagle
    2015-03-24

    "Wir denken vielleicht kosmopolitisch, aber wir fühlen lokal, denn unser Gefühl braucht das konkrete Gegenüber." - wie gut, dass auch unsere Politiker das wissen und fast schon kalkülhaft auf den Medienrummelzug um ein Abgestürztes Flugzeug aufspringen. Dass Boko Haram heute ungefähr 50 Frauen und Kinder erschossen und 500 entführt hat wird da wohl nur eine Randbemerkung bleiben. Das war aber auch bei den Anschlägen in Paris nicht anders...

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