• Ertugrul Söylemez
    Ertugrul Söylemez
    2015-10-04

    "Do not try and make it leak. That's impossible. Instead… only try to realise the truth: There is no cloud. Then you'll see that it's not the cloud that leaks; it is only yourself."

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  • motsu7@diasp.eu
    motsu7@diasp.eu
    2015-10-04

    I recently made this picture my desktop background at work. You know, between all those humans that use Google, Facebook, and so on :-)

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  • bonsaiheld@nerdpol.ch
    bonsaiheld@nerdpol.ch
    2015-10-04

    Das gilt eigentlich für alle Server im Netz und nicht nur für Dienste, die ein “Cloud” im Namen haben oder die man damit in Verbindung bringt. Seinen Diaspora*Pod hat man in der Regel nicht zuhause gehostet, genau so wenig seine Mails. Die wenigsten hosten irgendetwas selbst, sei es zuhause oder auf einem Server im Rechenzentrum. Das ist eigentlich ein Zustand, der meiner Meinung nach dringend geändert werden müsste. Aber das passiert nur ganz, ganz langsam (siehe Own Mailbox, den kleinen stromsparenden Mailserver für zuhause: https://www.kickstarter.com/projects/1547898916/own-mailbox-the-first-100-confidential-mailbox). Aber auch mir ist die Wartung vieler Dinge einfach zu aufwändig. Da muss viel, viel mehr automatisiert und vereinfacht werden. Man sollte Dienste so einfach wie Apps in Android installieren und verwalten können.

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  • Ertugrul Söylemez
    Ertugrul Söylemez
    2015-10-04

    "Cloud" verhält sich zu "Drittanbieter" etwa wie "Punktzahl" zu "Geld". Dieselben Leute, die geizig am Lebensmittelregal stehen, schieben 50 Euro am Tag in einen Geldspielautomaten. Dass das Geld in Punkte übersetzt wird, hat den Effekt, dass sie den Bezug dazu verlieren. Dass es tatsächlich ihr echtes Geld ist, das sie da verzocken, spüren sie erst, wenn das Spiel vorbei ist. So bringen Automatenaufsteller unzählige klar denkende Menschen dazu, ihr Geld aufzugeben – einfach so, ohne die geringste Gegenleistung.

    Auf dieselbe Weise vernebelt "Cloud" den Bezug dazu, dass in Wirklichkeit die Daten einfach nur bei jemand anderem gespeichert werden. Wer sich bei Dienst X anmeldet, dem/der ist normalerweise bewusst, dass die Daten in den Händen von jemand anderem liegen. Wer "in der Cloud" speichert ist sich darüber weniger im Klaren.

    Die Macht der Worte.

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