• Armando (old diasp.eu account)
    Armando (old diasp.eu account)
    2016-02-14

    Sehr schön formuliert =)
    Schritt für Schritt in eine freiere Welt . . .

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  • Katharina Nocun
    Katharina Nocun
    2016-02-14

    @Wolfgang - Du hast natürlich recht.

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  • marlon@despora.de
    marlon@despora.de
    2016-02-14

    Der englische Begriff "free Software" schließt aber auch "close source" Software mit ein, wenn diese kostenlos (free) ist.
    Auch kann "free Software" zugleich "frei" als auch "unfrei" sein. Je nach Lizenz kann die Software für bestimmte Gruppen auch nicht kostenlos oder frei sein, wie z.B. für Firmen oder Geheimdienste.
    Wer sich mal mit der BSD, GPL und anderen oder auch mehrfach Lizenzierung beschäftigt hat weiß was ich meine.
    Ohne auf die Lizenz zu schauen gibt es viele freie und zu gleich unfreie Software. 99% der Linux Distributionen enthalten auch unfreien Code.

    Free Software Day ist ein schlechter Name aber ein besserer Name fällt mir spontan auch nicht ein.
    Oder wir feiern einfach jede Art von free (freie & kostenlose) Software und zwar egal ob der Code close oder open ist.

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  • Christophe
    Christophe
    2016-02-14

    Smarty-pants day?

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  • marlon@despora.de
    marlon@despora.de
    2016-02-14

    @Wolfgang
    Verhindert eine Lizenz nicht, dass die Software frei ist?
    Weil eine Lizenz die Verwendung einschränkt und so nur "bedingt freie" Software erlaubt.
    Wenn es keine Lizenz und auch keine Bedingungen gibt wie man Code oder die Software verwenden darf. Erst dann ist eine Software für mich wirklich "frei".

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  • Björn Schießle
    Björn Schießle
    2016-02-14

    Marlon, "Free Software" schließt in unserem Kontext keine closed source Software ein. "Free Software" ist seit mittlerweile über 30 Jahren ein wohl definierter Begriff, siehe http://www.gnu.org/philosophy/free-sw

    Bezüglich den Lizenzen. Lizenzen ermöglichen erst das Software frei ist. Ohne Lizenz gilt das Urheberrecht und das heißt erstmal "all rights reserved"

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  • marlon@despora.de
    marlon@despora.de
    2016-02-15

    Ja, an das Thema Urheberrecht habe ich gestern auch noch gedacht. ich musste mich aber erst mal informieren...
    http://www.it-recht-kanzlei.de/Urheberrechte_an_Computerprogrammen.html

    Tja, wie es aussieht ist "free software" aus vielen Gründen wie z.B. dem Urheberrecht nicht zu 100% möglich. Der Grad der Freiheit hängt von der Lizenz ab.

    Dann hatte Wolfgang zum Teil doch recht. Die GPL erlaubt es nicht die Software "ohne Einschränkung" weiter zu geben aber zumindest dem Nutzer / Entwickler größtmögliche freiheiten einzuräumen.

    Ich wäre dann für: The good license day ;-)

    Wie man es auch sehen mag, gerade für arme Länder wie z.B. Brasilien ist freie Software eine möglichkeit an der modernen Welt teilzunehmen. Für uns ist es eine Frage der Einstellung oder auch der Bequemlichkeit ob man freie Software einsetzt. In vielen armen Ländern ist es die einzige Möglichkeit...

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  • Björn Schießle
    Björn Schießle
    2016-02-15

    Marlon, kann man so sehen. Halte ich aber für eine sehr verkürzte Sicht auf das Thema "Freiheit". Freiheit gibt es nicht ohne Regeln die diese für alle definiert, z.B. in der Form eines Grundgesetzes. Ich gehe sogar ein Schritt weiter und behaupte, nur wenn die Freiheit auch geschützt wird gibt es Freiheit für alle. Freiheit ohne Regeln und ohne Schutz bedeutet das der stärkere zu Lasten des schwächeren dominiert.

    Ich lebe lieber in einer Gesellschaft die die Freiheit für jeden garantiert und auch schützt. Genauso wie ich Software bevorzuge die die Freiheit für alle schützt. Wobei auch nicht schützende Freie-Software-Lizenzen je nach Situation sehr nützlich und zu empfehlen sind. Zum Beispiel wenn man einen Offenen Standard etablieren will.

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  • marlon@despora.de
    marlon@despora.de
    2016-02-15

    Deine Sicht spiegelt wohl mehr die gelebte Praxis wieder und ist wohl auch der Grund für den Erfolg von freier Software.
    Wenn ich freie Software vom Namen ableite, dann bedeutet es für mich das jeder Benutzer/Entwickler mit der Software machen kann was immer er möchte.
    Er hätte damit das Recht aus einer freien Software auch eine unfreie Software zu machen. Code nehmen, unverändert kompilieren, Softwarenamen ändern, verkaufen und Code geschlossen halten. 100% freie Software könnte aber auch kontraproduktive sein. Eine GPL verpflichtet z.B. Router-Hersteller die angepasste und verwendete Software auch offen und frei wieder unter die GPL zu stellen.
    Die Software ist dadurch nicht freier aber es entsteht mehr "freie" Software und Projekte.
    In diesem Fall und bestimmt bei vielen anderen Projekten ist eine bedingt freie Software wohl ein Hauptgrund für den Erfolg und die große Verbreitung.
    Daher könnte man sagen, meine Sicht ist nicht eine sehr verkürzte Sicht auf das Thema “Freiheit" sondern schon er eine utopische ;-)

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  • Leszek Lesner
    Leszek Lesner
    2016-02-15

    Bei der Diskussion um Freie Software sollte man nicht vergessen, dass es da mehr als die GPL Lizenz gibt.
    Auch eine BSD oder MIT Lizenz ist eine freie Software Lizenz.

    Grundsätzlich ist aber freie Software ein Grundrecht für den User.
    Auch vor dem Hintergrund der Totalüberwachung ist freie Software ein wichtiger Bestandteil des Widerstands.

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  • Guido Arnold
    Guido Arnold
    2016-02-15

    @Marlon du hast es oben schon selber geschrieben: Die Freiheiten werden den Nutzern gewährt. Einige Lizenzen erlauben es Entwicklern Die "Freiheit" den Nutzern diese Freiheiten wieder wegzunehmen. Copyleft verbietet das. Für die Nutzerinnen ändert das nichts.

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  • herzmeister der welten
    herzmeister der welten
    2016-02-15

    jetz habt ihr einen so schönen OP gehochjakobert

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  • mameka@ruhrspora.de
    mameka@ruhrspora.de
    2016-02-18

    Toll zusammen gefasst und auf den Punkt gebracht.

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