• Felix Tiede
    Felix Tiede
    2016-08-29

    Stimmt schon, was er da sagt, daß etablierte Parteien anscheinend immer ganz schnell vergessen, für wen sie mal angetreten sind. Und natürlich treibt das eben diese Vergessenen in die Hände von Populisten (mal außer Acht lassend, daß auch diese Populisten sie sehr schnell vergessen werden, wenn sie ihr Ziel - etabliert zu sein - erreicht haben)...

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  • hyperion
    hyperion
    2016-08-29

    wahre Worte, leider. Aber noch wichtiger: Wie können wir, die das erkennen, etwas daran ändern?

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  • Voice
    Voice
    2016-08-30

    Eribon hat meiner Meinung übersehen, es gibt politische Gruppen welche ein Interesse an der Unterwanderung der Linken haben. Wie schon zuvor die Grünen , sind die Linken planmäßig unterwandert, gespaltet und nun desorientiert.
    Wir können die Linke auffordern , sich wieder ihren ursprünglichen Aufgaben zu widmen. Mehr sehe ich nicht. Nichts desto trotz halte ich die intellektuelle Auseinandersetzung mit linken Themen für sinnvoll, nur eben keine Loslösung von den ursprünglichen Aufgaben.

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  • Felix Tiede
    Felix Tiede
    2016-08-30

    Dann stellt sich aber doch die Frage, wie es zu Spaltung und Desorientierung kommen konnte.

    An sich sollte man doch erwarten, daß eine Gruppe mit einem klaren Ziel sich davon nicht abbringen läßt.

    Stattdessen sind die linken in Grabenkämpfe um Nebenschauplätze verwickelt und das Ziel wurde aus den Augen verloren.

    Wie und warum war das möglich? Warum setzen die Linken keine vergleichbaren Taktiken bei den Konkurrenten ein?

    Manchmal glaube ich, die Linken haben zwar ein Ziel, aber keine Ahnung, wie sie da hinkommen sollen. Und in der Folge ist ihnen die Rolle der Gestalter und Vorangeher suspekt und sie lassen sich bewußt auf eben diese Nebenschauplätze ziehen, um eben nicht zugeben zu müssen, daß sie das Was kennen aber keine Ahnung vom Wie haben.

    Und das macht sie angreifbar.

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  • Voice
    Voice
    2016-08-30

    In den Parteien finden sich häufig Menschen die sich profilieren wollen, etwas darstellen wollen. Gemeinsam planvoll ein Ziel verfolgen steht also nicht im Mittelpunkt. Das ist auch in anderen Parteien so. Aktives Vorgehen passiert von kleineren Zirkeln aus oder von Diensten und Thinktanks.

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  • hyperion
    hyperion
    2016-08-30

    ja, aber die Hauptfrage bleibt: Wie können Menschen wie wir, die das wissen und ablehnen, etwas daran ändern? Ich fühle da momentan ´ne gewisse Hilflosigkeit / Ohnmacht gegenüber den Zuständen

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