• Der anonyme Nick
    Der anonyme Nick
    2016-12-21

    Wir sollten endlich anfangen alle Religionen weltweit zu ächten. Sie sind zwar an sich gut gemeint, aber letztlich der Nährboden für Fanatiker, Extremisten, Terroristen. Es gibt andere und bessere Wege, um Spiritualität zu erfahren. Braucht es wirklich ein übernatürliches Wesen, um vom Anblick des Sternenhimmels überwätigt zu sein?

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  • BeatclubFC
    BeatclubFC
    2016-12-21

    eine klare trennung zwischen staat und kirche und die damit verbundene abschaffung jedes religionsunterrichts und die schliessung religiöser bildungsstätten und armutsversorgungseinrichtungen (natürlich mit übernahme in staatliche verantwortung) wären schon mal schritte in die richtige richtung.

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  • Der anonyme Nick
    Der anonyme Nick
    2016-12-21

    btw Schritte, die das deutsche Grundgesetz sogar vorschreibt.
    ...aber wer fühlt sich schon an diesen langweiligen Kram gebunden...

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  • (((Tousled Crane on Tour)))
    (((Tousled Crane on Tour)))
    2016-12-21

    Kann man so sehen, muss man aber nicht. Was allerdings die Trennung von Staat und meinem Glauben betrifft, da bin ich direkt dabei. Wie man allerdings die Suppenküchen verbieten will ist mir nicht ganz klar.

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  • Der anonyme Nick
    Der anonyme Nick
    2016-12-21

    Die Suppenküchen soll man nicht verbieten. Es ist nur so: Hätten wir die vorgeschriebene strikte Trennung von Staat und Kirche, wäre etwas wie Kirchensteuer undenkbar. Da in den größten Teilen Europas weiterhin die meisten Kinder getauft werden und damit automatisch der Kirche "beigetreten werden", unterliegt die Frage "Kirchensteuer oder nicht?" faktisch einem Opt-Out. Müssten sich die Kirchen stattdessen per Opt-In durch ein freiwilliges Abgaben-Abo oder unregelmäßige Spenden finanzieren, hätten sie garantiert nur noch einen so lächerlichen Bruchteil der jetzigen Einnahmen, dass an Leistungen wie Suppenküchen gar nicht zu denken wäre.

    Aber wozu auch sollen Kirchen Leistungen übernehmen, die völlig selbstverständlich vom Staat getragen werden müssen? Gäbe es nicht so entsetzlich viele grobe Fehler in unserem System, müsste kein Obdachloser sich "fromm" stellen und sich salbungsvolle Sprüche anhören, um damit seine Suppe "zu bezahlen". (Und das passiert zumindest z.T.)

    Da ich in einem "professionell christlichen" Umfeld aufgewachsen bin, habe ich bis heute noch genug Einblick hinter die Kulissen der Kirche, um zu sehen, wie schmutzig es dort zugeht und wie wenig der ursprünglichen Idee noch als Motivation hinter deren ganzen Aktivitäten steht. Die Kirchen können schon lange nur dadurch in ihrer mittelalterlichen Form weiter existieren, weil sie eine irrsinnige Lobby haben. Aber Lobbyismus in jeder Form verdamme ich schon seit langem als eine der größten Geißeln der Menschheit.

    Es ist ein unvermeidbares Prinzip: Jedes Erwachen eines Gottes lockt Gläubige an. Ab einer gewissen Menge von Anhängern ist es für die üblichen Verdächtigen verlockend, diese Masse zu führen und dadurch zu Macht zu gelangen. Eine institutionelle Kirche entsteht. Diese tötet schon bald ihren Gott, da er den Machtgierigen an der Spitze im Weg steht. An dessen Stelle treten Rituale und Dogmata. Jeder, der nicht dieser allein selig machenden Kirche angehört, wird bestenfalls als verlorenes Schaf gesehen, schlimmstenfalls als verblendeter Feind.

    Ich will jetzt wirklich niemanden angreifen, der im Namen der Kirche wohltätige Dinge tut. Ich erlaube mir allerdings die Frage: "Tut ihr das eigentlich nur, weil ihr auf eine Belohnung nach eurem Tod spekuliert, bzw. eine Strafe fürchtet?"
    - Wenn ja: Dann seid ihr ungefähr genau so sehr gute Menschen wie ein Hund, den man mit Stock und Leckerlis dressiert hat, einem Bettler eine Münze in den Hut zu legen.
    - Wenn nein: Wozu braucht es dann aber den Glauben?

    Btw gibt es soziologische Untersuchungen, die belegen, dass Leute, die sich selbst als Christen bezeichnen, im Schnitt weniger sozial und altruistisch sind als Atheisten. Finde ich gar nicht erstaunlich.

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  • BeatclubFC
    BeatclubFC
    2016-12-21

    von wg. suppenküchen verbieten: so wie sich dieser staat um die mehrung von reichtum kümmert, sollte er die energie besitzen, sich im selben umfang um die dadurch entstehende armut zu kümmern und dies nicht kirchen und charity-communities überlassen. denn nur so entseht der falsche eindruck das religion etwas soziales und reichtum eine menschliche seite hat. der mensch hat rechte und darf einfach nicht auf almosen angewiesen sein.

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  • Pascal
    Pascal
    2016-12-22

    Naja hat jemand die humanistische union dazu eingeladen?

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