• krpke@despora.de
    krpke@despora.de
    2014-03-03

    Gemessen an der Tatsache, daß die Maidan-Faschisten bereits im Februar unter den Augen des Westens in Kiew viele Menschen getötet haben, eine absolut nachvollziehbare Reaktion der Russen.

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  • Webmystiker
    Webmystiker
    2014-03-03

    wer null plan hat sollte ab und an mal nach denken oder den Mund halten. ..."Maidan-Faschisten"

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  • Webmystiker
    Webmystiker
    2014-03-03

    http://www.youtube.com/watch?v=UsnB3G5tDu0&feature=youtu.be

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  • 42
    42
    2014-03-03

    @krpke: sehe ich genauso.
    Ich hoffe trotzdem, dass es nicht zum Krieg kommt, auch wenn es momentan leider danach aussieht.

    @Anonymiss: sieh dir mal an, wer die Unterstützer für den pro-europäischen Protest in der Ukraine waren.

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  • imaginary friend
    imaginary friend
    2014-03-03

    oder... März: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Brass_knuckles.jpg

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  • Otto Naderer
    Otto Naderer
    2014-03-03

    Irre, wie immer wieder die Entgleisungen Russlands zu entschuldigen versucht werden. Sry krpke, das ist ein EInmarsch in einen souveränen Staat.

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  • Timo
    Timo
    2014-03-03

    deutsche-wirtschafts-nachrichten.de als Quelle? Wenn man nicht ernst genommen werden möchte...

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2014-03-03

    wer politik mit schwarz-weiss bildern verwechselt, sollte sich ne neue brille besorgen

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  • Webmystiker
    Webmystiker
    2014-03-04

    Mein Kommentar war etwas barsch, sory ich werde auch schon mal eine falsche Info aufgeschnappt und weiter getragen haben. Um noch mal etwas positives zu sagen : Wir sollten es uns nicht nehmen lassen das was da passiert ist als Beispiel eines erfolgreichen Widerstandes gegen ein brutales und korruptes Systhem zu beschreiben. Die Leute die gerade den Weg frei gemacht haben für Bundeswehr einsatz im Innenland, müssen sich einfach fragen ob nach den ersten 100 Toten in Berlin und Leipzig nicht auch die Jungs samt Knarre überlaufen. Ich will nicht sagen das uns das morgen bevor steht aber die Geschindigkeit mit dem wir hier unsere Bürgerlichen Freiheitsrechte an Monsato, Goldman Sachs und div. Freihandelsabkommen übergeben ist schon beeindruckend.
    dieses Video ist eines meiner Kiew Lieblinge, es zeigt war um es in diesen Zeiten gut ist 20L Benzin und 2 Kästen leehre Bierflaschen im Keller stehen zu haben.
    oder kurz : Wie funktioniert das mit den molotow cocktails nochmal ?
    http://coub.com/view/qx2g
    unbedingt sehenswert !

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  • 42
    42
    2014-03-04

    @Otto Naderer: Wie ich schon in einem Beitrag schreib, die Ukraine wird wahrscheinlich am Ende der Verlierer sein. Entweder sie wird Teil der EU, oder sogar teils russisch.
    Russlands Vorgehen ist ein Einmarsch in einen souveränen Staat, (genauer genommen in eine autonome Republik) – was ich natürlich nicht gut finde.
    Allerdings war der Sturz des (gewählten) Präsidenten natürlich ebenfalls kein demokratisches Vorgehen. Damit möchte ich nicht Russland verteidigen, sondern lediglich darauf hiweisen, dass die Russen hier nicht die einzigen sind, die versuchen sich Vorteile zu verschaffen.

    @Timo: Ich weiß zwar nicht warum du die Seite als unseriös bezeichnest (v.a. wenn im Artikel das gleiche steht, wie im Spiegel), aber gut, hier noch ein paar andere Quellen:

    Spiegel Online: http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-merkel-will-klitschko-zum-praesidenten-aufbauen-a-937853.html

    Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_demokratische_Allianz_für_Reformen

    wenn du "Unterstützer der ukrainischen Opposition" (o.ä.) in eine Suchmaschine deiner Wahl eingibst, kannst du dir gerne noch weitere Quellen suchen.

    hier übrigens das gleiche aus dem Jahr 2004, die Geschichte scheint sich zu wiederholen...

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2014-03-04

    https://joindiaspora.com/posts/3714977

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  • krpke@despora.de
    krpke@despora.de
    2014-03-04

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41121/1.html
    http://www.heise.de/tp/news/Die-USA-und-die-Ukraine-Fuck-the-EU-2133252.html
    Bei Telepolis gibt's noch mehr Artikel zum Thema und z.T sehr gute Diskussionen in den Leserforen.

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  • krpke@despora.de
    krpke@despora.de
    2014-03-04

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41121/1.html

    http://www.heise.de/tp/news/Die-USA-und-die-Ukraine-Fuck-the-EU-2133252.html

    Bei Telepolis gibt's noch mehr Artikel zum Thema und z.T sehr gute Diskussionen in den Leserforen.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2014-03-04

    da empfehle ich den peter nowak ;)

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  • krpke@despora.de
    krpke@despora.de
    2014-03-06

    Vor ein paar Tagen wurde ich wegen der Formulierung "Maidan-Faschisten" noch blöd angemacht. Wie sieht es denn jetzt aus?

    http://bazonline.ch/ausland/europa/Telefonat-von-Ashton-mit-estnischem-Minister-sorgt-fuer-Aufsehen/story/22267081

    https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/wer-hat-die-toten-von-kiew-auf-dem-gewissen

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41162/1.html

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2014-03-06

    pauschal die gesamte maidan-bewegung als faschisten zu kategoriersen trifft es halt einfach nicht, zumindest, wenn man den begriff nicht einfach nur als kampfbegriff benutzt, svoboda und der 3te sektor sind zweifellos faschisten und antisemiten, die waren aber nicht alleine auf dem maidan, postive bezugnahme auf bandera hat es auch schon unter janukowitsch gegeben

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2014-03-06

    "Der politische Bankrott der sogenannten Friedensbewegung ist schon so lange offensichtlich, dass man nicht wirklich verwundert ist, auf der Website Friedensratschlag die Parole „’Einsatz bewaffneter Truppen auf dem Territorium der Ukraine’ keine Besetzung oder Annexion, sondern ein Signal der Deeskalation“ zu finden, nicht aber einen Beitrag von Norman Paech über den völkerrechtswidrigen Einsatz russischer Truppen und natürlich auch keinen Ausdruck der Sorge über die drohenden Verfolgung der muslimischen Minderheit auf der Krim. Da aber offenbar zahlreiche Linke weiterhin in den Kategorien des Kalten Krieges denken und meinen, Putin verteidigen zu müssen, muss ich als aufgeklärter Neo-Salonbolschewist hier einmal etwas klarstellen: Russland ist nicht der politische Erbe der Sowjetunion.

    Ich erteile dem Genossen Lenin das Wort: „Was heißt Sowjetmacht? Worin besteht das Wesen dieser neuen Staatsmacht, die man in den meisten Ländern noch nicht begreifen will oder begreifen kann? Ihr Wesen, das die Arbeiter eines jeden Landes in immer steigendem Maße anzieht, besteht darin, dass der Staat, der früher auf die eine oder andere Art von den Reichen oder den Kapitalisten geleitet wurde, jetzt zum ersten Mal, und zwar in großem Maßstab, gerade von den Klassen geleitet wird, die der Kapitalismus unterdrückte. Selbst in der demokratischsten, selbst in der freiesten Republik wird der Staat, solange die Herrschaft des Kapitals bestehen bleibt, solange Grund und Boden Privateigentum bleiben, immer von einer kleinen Minderheit geleitet, die zu neun Zehnteln aus Kapitalisten oder Reichen besteht.“ Es dürfte selbst dem Neuen Deutschland schwerfallen, diese Kennzeichen im Wesen des russischen Staates wiederzufinden.

    Die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken war dem Anspruch nach, wie Lenin erläutert, „eine Übergangsform zur völligen Einheit der Werktätigen verschiedener Nationen. Die Föderation hat bereits in der Praxis ihre Zweckmäßigkeit bewiesen, sowohl in den Beziehungen der RSFSR zu anderen Sowjetrepubliken (der Ungarischen, der Finnischen und der Lettischen in der Vergangenheit; der Aserbaidshanischen und der Ukrainischen in der Gegenwart) als auch innerhalb der RSFSR in bezug auf die Nationalitäten, die früher weder eine eigene staatliche Existenz noch eine Autonomie hatten (…). Die Aufgabe der Komintern besteht diesbezüglich sowohl in der Weiterentwicklung als auch im Studium und in der praktischen Uberprüfung dieser neuen, auf der Basis der Sowjetordnung und der Sowjetbewegung entstehenden Föderationen.“

    Mit anderen Worten: das Ziel war die Auflösung der Nationalitäten. Die sowjetische Politik stand sich hier von Anfang an selbst im Weg, denn sie bediente sich eines bürgerlichen und statischen Begriffs des Nation, der diese als gegebene historische Entität verstand, und wollte in antikolonialer Absicht die vom Zarismus unterdrückten Nationen fördern. So wurden beispielsweise neue Schriftsprachen geschaffen, um ein modernes kulturelles Leben zu ermöglichen – was aber natürlich auch zur Festigung bzw. Schaffung nationaler Identitäten beitrug. Politische Zwänge, über die anfangs noch offen geredet wurde, spielten eine erhebliche Rolle. So hatten die Bolschewiki in Zentralasien keine politische Basis und mussten die dortige Bevölkerung durch die nach damaligen Maßstäben sehr fortschrittliche Nationalitätenpolitik gewinnen.

    Die Räte verschwanden dann bereits während des Bürgerkriegs, in späteren Jahrzehnten brach immer wieder großrussischer Chauvinismus durch. Dennoch blieb die Sowjetunion ein multinationaler Staat (die Ukraine gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Uno), und so kämpfte im Zweiten Weltkrieg auch nicht allein Russland gegen Deutschland, sondern die Sowjetunion. Die Befreiung vom Nationalsozialismus haben wir ebenso Tataren, Kirgisen und Angehörigen zahlreicher anderer Nationalitäten zu verdanken.

    Dass der russische Nationalismus Stalin (übrigens ein Georgier) unter die großen Zaren einreiht und mittlerweile – das war nicht immer so – den Kampf gegen Hitler als Alleinerbe beanprucht, um damit großrussische Ansprüche antifaschistisch zu begründen, während es in Russland an Faschisten auf den Straßen und auch in Regierungskreisen nicht gerade mangelt, ist schlicht Geschichtsfälschung.

    Es kann somit nicht einmal mehr als stalinistische Nostalgie durchgehen, wenn Willi Gerns, Redaktionsmitglied angeblich „Marxistischer Blätter“, schreibt: „Unter Nikita Chruschtschow (von 1953 bis 1964 Erster Sekretär der KPdSU) wurde die Halbinsel dann 1954 unter Bruch der Verfassung der RSFSR aus der RSFSR ausgegliedert und an die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik übertragen. Es war dies ein ‚Geschenk’ des für seine voluntaristischen Eskapaden bekannten Ukrainers Chruschtschow an seine Heimat aus Anlaß des 300. Jubiläums der Rada von Perejaslaw, bei der sich der von Polen bedrängte Kosakenstaat dem Russischen Reich anschloß.”

    Chruschtschow war, obwohl er in der Ukraine aufwuchs, nach sowjetischem Recht Russe, da die Bestimmung der Nationalität der Kontrolle der internen Migration diente und sich auf Geburtsort und Muttersprache bezog. Für das „Geschenk“ gibt es eine Reihe von Erklärungen – planwirtschaftliche Vorteile der Neuordnung, das Bedürfnis, nationalistisch gesinnte Ukrainer zu integrieren und Chruschtschows dortige Rolle bei den Verfolgungen unter Stalin vergessen zu machen etc. –, es auf dessen persönliche Heimatliebe zu schieben, ist jedoch nicht marxistisch, sondern eine voluntaristische Eskapade. Milde ausgedrückt. Schon Lenin wusste: „Kratze manch einen Kommunisten, und du wirst auf einen großrussischen Chauvinisten stoßen.“ Aber es hätte ihn wohl erstaunt, dass das auch bei Nichtrussen der Fall ist.

    Und was lernt uns das? Im Milieu der autoritären Linken waren Antiamerikanismus und die Abneigung gegen alles, was mit westlicher Dekadenz identifiziert wird, schon immer weit verbreitet. Daheim trauen sie sich noch nicht zu sagen, dass Schwule pervers sind und Frauen an den Herd gehören, aber Putins Angebot, sich seinem „wertkonservativen“ Imperium im Geiste anzuschließen, nehmen sie gerne an. Wohin der Weg führt, kann man auf dem Blog von Jürgen Elsässer nachlesen."
    http://jungle-world.com/jungleblog/2681/

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2014-03-06

    "Nichts wäre für die Gegenöffentlichkeit somit verkehrter, als die an Hollywood-Filme erinnernde Gut-Böse-Einteilung, die die öffentliche Berichterstattung über den Ukrainekonflikt maßgeblich prägt, einfach mit verkehrten Rollen (guter Putin, böser Westen) zu reproduzieren. Die in dem Mainstream der Medien betriebene Dämonisierung Russlands blamiert sich genauso an der Realität wie die Glorifizierung des autoritären und homophoben Putins zu einem Antifaschisten oder "Antiimperialisten".

    Staaten agieren als Subjekte auf der Weltbühne, die die Interessen derjenigen Bevölkerungsgruppen durchzusetzen trachten, die dies sich leisten können - sie fungierten aber noch nie als Subjekte menschlicher Emanzipation. "
    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41166/1.html

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  • Webmystiker
    Webmystiker
    2014-03-09

    sehr schöne Beiträge wollte nur mal : danke sagen !

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