• fiete@diasp.de
    fiete@diasp.de
    2017-05-24

    Na klar, diese fiesen Internetkabel haben die "Expertise des Qualitätsjournalismus" zerstört, wa?
    Nee, ham se nich! Das Netz hat sicher einige Arbeisplätze gekostet und wohl auch ein paar finanzielle Aufstiege verkürzt, oder abgeflacht.
    Die journalistische Recherche und die Sorgfalt, waren aber vorher schon kapputt. Die Erhöhung des Anteils vollgesteuerter Billigschmierer hat sich lediglich ein wenig beschleunigt dadurch. Noch schlimmer war die Entwicklung bei den "Infolieferanten". Die lügen sich mittlerweile einen Schrott zurecht, daß man bei jeder Tagesshow von rund 50% Fake mindestens ausgehen muß. Da erzählt die Polizei erst dies, dann auf Anweisung das, dann sagt der Pressesprecher von XY was anderes und Reuters u. DPA verkaufen die vierte Geschichte. Das wird dann ausgedruckt und abgelesen, je nachdem, was gerade vorliegt und immer als Tatsache....
    Bei den ehemaligen Druckerzeugnissen ist es noch eine Stufe schlimmer, da die aucxh noch eine konkrete Message damit verbinden.
    Diese "bitte kauft uns, wir sind gar nicht die bösen"- Betteleien gehen mir langsam auf den Sack.
    Ich lasse mir doch nicht eine der dümmsten Filterblasen aufnötigen, sondern bestimme selbst in welche ich reinschaue, was ich davon wo gegenteste, wo ich auf Fachseiten mal was näher überprüfe u.s.w.

    ( gerade vor einigen Wochen das Buch "Kriegstrommeln" - über politische Kriegspropaganda und die medialen Verstrickungen seit Mitte 19. Jhd - gelesen und vor ein paar Tagen mal mit Ganser u. Mausfeld verglichen. Allein die wenigen Schnittmengen davon reichen, um über den Lügenpressehype heftig abzulachen. Fakenews über Fakenews über Fakenews. Und kontrollieren sollen es .... tadaa! ... Fakenewsverbreiter. Das ist in etwa so bescheuert, wie Steve Schmiedel als Werbetugendwächter o. Jasna Strick als Hatespeechexpertin, wer glaubt an so'nen Scheiß? )

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  • matzinger
    matzinger
    2017-05-24

    q.e.d.

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