• Arbeitsunrecht Deutschland
    Arbeitsunrecht Deutschland
    2014-03-12

    ich habe das Video nicht geschaut, weil ich mit solchen Bildern u.U. wochenlang zu tun habe - ein Aspekt, den ich noch ergänzen wollte, sind aber die Arbeitsbedingungen, die wir in diesem Artikel dokumentiert haben http://arbeitsunrecht.de/lohnsklaven-im-billig-fleisc-dschungel/

    "Wer sich an einem der scharfen Messer verletzt, habe Pech gehabt: Bezahlt werde nur der Tag es Unfalls. Der rumänische Werkvertragsarbeiter Cosmin Sandulache gab zu Protokoll: “Einmal musste ein Kollege nach einem Unfall eine Woche im Krankenhaus verbringen. Der hat 1300 Euro dafür zahlen müssen.” Solche Unfälle dürften bei hohem Arbeitsdruck und Schichten von manchmal 16 Stunden am Tag nicht selten sein. Wozu mangelhafte bis nicht vorhandene Regelungen für den Krankheitsfall beinahe zwangsläufig führen, dürfte klar sein: Die Arbeiter, die große Strapazen – mitunter Schulden bei den Schleppern – auf sich genommen haben, um in Deutschland ihre Haut zu verkaufen, gehen mangels Alternative krank zur Arbeit. Ein besonderes Krankheitsrisiko bergen zudem die vorgeschriebenen Niedrigtemperaturen in Schlachthöften (je nach Fleischart nicht unter + 3 °C bis + 7 °C , Tiefkühlung bei -18 °C)"

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  • Yogrt**
    Yogrt**
    2014-03-12

    ???

    "Je nach Tierart leben in Europa Hundertausende bis Millionen Nutztiere ein unbeschreiblich grausames eingesperrtes von Medikamenten instandgehaltenes Leben, wenn sie am Ende von Lohnsklaven mit haarsträubend niedrigen Löhnen und unmenschlich langen Arbeitszeiten geslachtet werden, moechten wir das bitte auf Video aufgezeichnet haben."

    :-(

    Wahnsinnspetition

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  • Nika
    Nika
    2014-03-12

    Da kommen viele Faktoren zusammen, dass so viele Tierqualen entstehen können. Es ist eine Kette, die durchbrochen werden muss. Und so lange wir von "Fleischproduktion" reden, wird das Tier als Lebewesen in den Hintergrund gedrängt. Tiere sind "kein gefühlloses Fleisch" sondern empfindsame Geschöpfe, die Schmerzen, Angst und endloses Leid erfahren. Dafür sind wir alle verantwortlich und nur wir können es ändern.

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  • Yogrt**
    Yogrt**
    2014-03-12

    Stimmt, aber um mit ein Teil dieser Kette was fuer Kamera-Ueberwachung dann auch immer zu rechtfertigen finde ich Schwachsinn und ausserdem sehr gefaehrlich.

    Isst einfach Lokal nicht von Grosskonzerne produziert, biologisch Angebautes, im Gegensatz zu Petititionen uenterstuetzt man damit auch kein bescheuert grosses Politik- und Buerokratenapparat. :-)

    Pfui, jetzt mal lange raus mit dem Hund :-)

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  • henrikx@despora.de
    henrikx@despora.de
    2014-03-12

    Es geht nur über Verzicht. verzichte komplett auf Fleisch. Es wird sich nichts ändern, weder von Seiten der Politik, noch im Bewusstsein der Masse. Die Zivilisationsschicht der Menschen ist leider hauchdünn, dahinter verbirgt sich direkt der Primat, bei vielen sogar ein Monster.

    Ansonsten könnte man nicht das Recht auf Leben einem Lebewesen bewusst entziehen.

    Stell dir vor, gleich klingeln ein paar feettbäuchige Primaten an deiner Tür, mit Messern in der Hand und sagen: du hattest ein gutes Leben.... aber jetzt haben wir Hunger...

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  • Nika
    Nika
    2014-03-12

    Yogrt, da hast du völlig Recht. Es sollte (meine Meinung) eine Video-Überwachung sein um zu dokumentieren wie viele Tiere nicht ausreichend betäubt sind wenn sie bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten und zerteilt werden. Diese Schmerzen sollte kein Tier erleiden müssen. Viele Menschen glauben immer noch, dass alle Tiere betäubt sind und sie nichts mitbekommen. Wir müssen Druck machen damit sich die Arbeitsbedingungen ändern. Es nicht möglich in ein paar Sekunden Tiere zu betäuben und zu töten.
    Es sollte auch keine Überwachung der Menschen sein, die in den Schlachthöfen arbeiten. Sie müssen einen enormen Zeitdruck aushalten. Der Fokus sollte sich auf die Tiere richten.

    Übriges... Bio-Schweine (Kühe) werden kaum besser gehalten und erleiden denselben Tötungsvorgang. Es gibt für sie keine spezielle humane Tötungsanlage.

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  • Nika
    Nika
    2014-03-12

    henrikx, das wäre zwar wunderbar aber völlig utopisch. Wenn sich Halte- und Tötungsbedingungen änderten, dann wäre ich schon überglücklich. Dazu würde es ausreichen den Fleischkonsum zu reduzieren. Die meisten Leute sagen doch immer: "Ich esse ganz wenig Fleich." Und wenn ich dann mal nachfrage: "Was kommt bei dir aufs Brot/Brötchen?" -"Käse, Wurst, Schinken... viele denken bei Fleisch nur an das Schnitzel und nicht an Salami oder Leberwurst.

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  • Gunter
    Gunter
    2014-03-12

    erledigt

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