• (: aNNa :) blume
    (: aNNa :) blume
    2014-03-27

    interessante These

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  • (: aNNa :) blume
    (: aNNa :) blume
    2014-03-27

    wie kommst du zu der These ?

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  • Rene > yours truly <
    Rene > yours truly <
    2014-03-27

    Das ist eine Herleitung aus verschiedenen Gedankengängen.

    Eine gar nicht dumme Frau fragte mich vor (ewig)langer Zeit mal:
    »Seid ihr immer noch dabei die Schuldfrage zu klären?«

    Ich muss zugeben, ich war damals noch nicht soweit das vollständig zu begreifen. Ich habe diese Worte aber in meine nächste Beziehung mit hineingenommen und sie verinnerlicht. Ich stelle heute keine Schuldfrage mehr in meiner Beziehung.

    Der zweite Gedankengang beruht auf dem Prinzip des Konzeptes, des neu neutestamentlichen Jesus. Nicht so wie die großen Kirchen die Lehre interpretieren, sondern eher in der direkten Art und Weise, wie es freie Religionsgemeinschaften vielleicht, vereinzelt, verstehen. Das muss ich dann ein wenig ausführen.
    1.) Es wird demnach zu deiner Lebzeit keinerlei Bedingung an dich gestellt. - Das Gedankenkonstrukt Jesus liebt dich im Gegenzug Bedingungslos.
    2.) Der Glaube besagt, mit deinem Ableben werden dir alle "Sünden" vergeben, wenn du dich am Sterbebett (also mit dem Hirntod), zu dem Konzept (zu Jesus) bekennst.
    Das ist das wesentliche - was du daraus machst ist dein freier Wille.

    3.) Der dritte Gedankengang ist eher physikalischer Natur. Wenn ich Symptome beobachte, Auswirkungen erkenne - Ursache erforsche und eine Erkenntnis für die Zukunft daraus gewinne - wäre in jedem Fall der Urknall (unter der Vorraussetzung das dieser tatsächlich einen Anfang darstellt) Schuld an allem. Schuld kann niemals eine einzelne Entität sein, weil diese stets in Abhängigkeit vielfältiger Kausalitäten ihrer Umgebung steht.
    Nicht zu verwechseln mit Henne Ei. Das ist meiner Meinung ein Euphemismus für "ich kenne die Ursache nicht, also geb ich dem Symptom die Schuld".

    4.) Der vierte Gedankengang der eingeflossen ist, waren die verschiedenen Beiträge die ihr von Watzlawik gepostet habt. Der durchschnittliche moderne Mensch sieht sich noch als Individuum im Wettstreit.
    Geschlechterkampf, Nationalitäten, Sport, Anerkennung und weiß der Henker was noch. Seine Sichtweise ist geprägt davon, dass er sich verbessern möchte um einer möglichen "Schuld" zu entfliehen, was ebenso nazistisch wie faschistoid ist. Ganz nach dem Motto - ich bin nicht schuld, also müssen es andere sein, wobei er sich der Wertung einer gesellschaftlichen Doktrine unterwirft.

    Kooperation ist verdammt noch mal nicht einfach.

    5.) Ohne Fehlschläge, ohne Absicht - Umsetzung und Ergebnis - gäbe es kein Fortschritt, keine Entwicklung, nicht einmal ein gelingen banaler Tätigkeiten.

    Disclaimer:
    Die deutsche Sprache ist derzeit mit vielen Werturteilen belegt. Sollte eines davon deine Gefühle verletzen oder die eines anderen, war dies nicht meine Intention.

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  • S. Schoelch
    S. Schoelch
    2014-03-27

    Interessantes Konzept. Für mich ist eher ein direkter Zusammenhang zwischen Schuld und Tat zu sehen, genauso wie zw. Opfer & Täter bzw. gewissen Anteilen die in einer Person vereint zu finden sind und in direktem Bezug zu eineander stehen, nicht zu einer tatsächlichen Gegebenheit sondern den Anteilen daran, die Personen (jede) in sich tragen.

    Muss noch darüber nachdenken, wie sich dieses Konzept auf deine These bezieht, bzw. ob diese in Zusammenhang stehen.

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  • Rene > yours truly <
    Rene > yours truly <
    2014-03-27

    @bartleby - Im juristischen Sinne wird das so verstanden werden müssen, weil Juristik ein faschistoides System ist.

    Ich präzisiere mal: faschistoid ist bitte Wertneutral als Abk. für ein gesellschaftlichen Überbau und Regelwerk zu verstehen das von gewählten oder ernannten Umgesetzt wird. Wir benötigen in unserer jetzigen Gesellschaft scheinbar autoritäres oder autoritätsgläubiges Verhalten, um uns zurechtzufinden auch für jene die ohnehin so erzogen wurden und alles andere als Anarchie empfinden würden.

    Beispiel aus der Praxis:
    Ich gehe auch nicht bei Rot über die Ampel (mit Ausnahmen). Bin aber auch kein Faschist, wenn ich jemanden zusammenscheisse wenn er dieses Verhalten vor den Augen von Kindern abzieht.

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