• Linkspopulist
    Linkspopulist
    2018-02-07

    Das sehe ich anders. Man kann die polnische Rechte ablehnen und die bsagte Doku über Thun trotzdem als zutiefst einseitig empfinden. Weil in der Doku nämlich die Neoliberale Frau Thun einseitig zur Märtyrerin gemacht wird um gleizietig zusuggerieren, dass es in Polen nur die Wahl zwischen den Rechten und den (Neo)liberalen gibt. Ihre Doku ist einseitig, weil sie (bewußt) nicht erwähnt, dass es auch in Polen Menschen gibt, die weder Rechte noch (Neo)liberale wollen. z.B. die jungen, engagierten Linken von "Razem" werden von der neoliberalen ARD-Journalistin Annette Dittert vermutlich bewußt nicht erwähnt. In der Doku wird außerdem ganz bewusst nicht erwähnt, , dass es die polnischen (Neo)Liberalen (und damit auch Frau Thun) waren, die den Rechtsruck in Polen erst möglich gemacht haben. Es war deren Verachtung gegenüber den Armen, ihre neoliberale Politik, ihr Schleifen des Sozialstaates, die die PIS und Kazinski in Polen erst stark gemacht haben. Es ist beschämend, dass es immer wieder angebliche Linke gibt, die dass nicht sehen wollen und sich stattdessen auf die Seite der neoliberalen Täter schlagen.

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  • Linkspopulist
    Linkspopulist
    2018-02-07

    der Beitrag der tagesschau zum Thema hat daher ne ziemlich neoliberale Schlagseite, aber das ist ja bei denen nix neues.

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