• Jonne Haß
    Jonne Haß
    2018-02-14

    Selbst wenn es teurer werden würde, keiner fragt ob die Leute nicht gerne eine Steuer zahlen würden um ihren Alltag zu vereinfachen. Ich würde die Frage sofort bejahen. Aber das würde ja dann an dem Steuern sind bööhse Narrativ kratzen, das geht ja nicht.

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  • Rasmus Fuhse
    Rasmus Fuhse
    2018-02-14

    Ich wäre einer der Menschen, die mehr zahlen müssten, obwohl sie kaum einen Mehrwert hätten, weil ich weiterhin immer mit dem Rad fahren würde. Aber das wäre schon okay, denke ich. Um mich geht es in der Sache nicht. Ich ärgere mich hauptsächlich, dass die Leute nicht ordentlich argumentieren. Und wenn sie so schlecht argumentieren, klingt das für mich meist so wie "ja, die Idee scheint wirklich gut zu sein, wenn die nur Quatschargumente dagegen vorbringen können".

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  • peter_ii@diasp.eu
    peter_ii@diasp.eu
    2018-02-14

    Man sollte wohl auch den Konsum der Meinungsmache des ehemaligen Nachrichtenmagazins auf ein bekömmliches Maß begrenzen. Sie konstruieren da Probleme die ja eigentlich keine sind. Zu fürchten, dass mehr Menschen den ÖPNV nutzen würden ist ja absurd, da es genau das sein sollte, was erreicht werden soll.

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  • pittb@despora.de
    pittb@despora.de
    2018-02-14

    Der Vorschlag der GroKo Parteien mit 5 Projektstädten kommt nicht freiwillig (EU Verfahren) und per nicht abgestimmter Ankündigung anderen in die Tasche zu langen ist, gelinde gesagt, ein Frechheit.
    "Gut" gemeint, schlecht gemacht - so wird das nix.

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  • Renqist Brownmilla
    Renqist Brownmilla
    2018-02-14

    Da die BRD vor allem anderen die Verteilung von Steuergeldern an Kapitalisten organisiert, bin ich mir sicher das kostenloser Nahverkehr niemals passieren wird. Ich gehe eher davon aus das mit dieser Aktion die Privatisierung des Nahverkehrs eingeleitet wird. So wie immer.

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  • Moritz Strohm
    Moritz Strohm
    2018-02-15

    @Renqist Brownmilla

    Da ist was dran. Wir haben die passende geschäftsführende Bundesregierung bzw. die passende Koalition für noch mehr Privatisierungen. Letztendlich kann man bei allen 7 im Bundestag vertretenen Parteien damit rechnen, dass sie (im Zweifel) für Privatisierungen und eine Fortsetzung bzw. Intensivierung des Kapitalismus sind.

    Zum Thema:

    Hamburg rechnet nach, dass man mit den nötigen Geldern jedes Jahr eine Elbphilharmonie bauen könnte

    Wäre das die Geldmenge, die ursprünglich veranschlagt war oder die Geldmenge, die auf der Abschlussrechnung für die Elbphilharmonie steht, sofern es die gibt?

    Ich fände es auch gut, wenn der ÖPNV komplett über Steuern finanziert würde und dadurch Tickets entfallen würden. Der Nutzen wäre für mich gegeben, wenn mehr Leute ihr Auto an der Stadtgrenze stehen lassen würden und dadurch weniger auf den Straßen los wäre. Dann ist das Radfahren auf der Straße gleich viel angenehmer.

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  • Rasmus Fuhse
    Rasmus Fuhse
    2018-02-15

    Im Artikel steht, dass die Elbphilharmonie 800 Millionen Euro gekostet hat. Auf Wikipedia steht 866 Millionen Euro. Die ursprünglich geplanten Kosten lagen etwa bei 375 Millionen Euro. Die Stadt Hamburg erzielt durch Fahrscheinverkäufe jährlich 830 Millionen Euro. Das sind allerdings nicht die Kosten für den Betrieb des ÖPNV, denn der wird ohnehin schon durch öffentliche Gelder unterstützt. Wieviel Geld das insgesamt ist, weiß ich aber nicht.

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