• ravenbird@diaspora.town
    ravenbird@diaspora.town
    2018-08-17

    Das Problem ist das man durchaus Wahlmaschinen bauen könnte die Sicher sind bzw. bei denen man die Wahl im Notfall nachprüfen kann, womit eine Manipulation Blödsinn wäre. Nur gewollt ist das nicht.

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  • Turing-Galaxis
    Turing-Galaxis
    2018-08-17

    Na, Ravenbird, dann nenne mal ein einziges erfolgreiches Beispiel dafür. „Könnte“ deutet darauf hin, dass es auch eine theoretische Arbeit sein kann.
    Bonus: Von wem ist das nicht gewollt?

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  • ravenbird@diaspora.town
    ravenbird@diaspora.town
    2018-08-17

    Nö bisher hat kein Anbieter eine Maschine gebaut die nachprüfbare Ergebnisse erzeugt. Und das ist doch das große Problem.

    Also warum gibt es keine Maschine bei der der Wähler wählt, das Ergebnis ausgedruckt wird, der Wähler bestätigt das was ausgedruckt wurde und dann wird die Stimme erst durch einen Scanner erkannt und gezählt. Der Zettel landet in einer Box so das die Stimmen nachträglich bei Bedarf nachgezählt werden können.

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  • Turing-Galaxis
    Turing-Galaxis
    2018-08-17

    gnihihi
    Ein lustiger Vorschlag: Man wählt also an einem Computer, der einen Drucker hat, der zählt aber die Stimmen nicht, sondern druckt nur. Dann guckt man auf den Zettel, der danach erst gescannt wird, um die gescannten Zettel zu zählen. (Und man hebt die Zettel auf.)

    Wieso braucht man dann den anfänglichen Wahlcomputerdrucker, da könnte man ja gleich auf Papier ankreuzen und dann scannen? Zur Verwirrung etwaiger Wahlmanipulierer? Oder damit man zweimal zählt und abgleicht?

    Und wieso sollte der Scanner denn weniger leicht zu manipulieren sein als der Wahlcomputer an sich?

    Fragen über Fragen..

    (Diebold hatte übrigens schon ab 2005 ausdruckbare Wahlzettel für einige seiner Wahlcomputermodelle im Angebot. Diese Wahlcomputer zählten aber die ausgedruckten Stimmen auch.)

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  • ravenbird@diaspora.town
    ravenbird@diaspora.town
    2018-08-17

    Man könnte das sogar mit voneinander getrennten Einheiten machen. Der Vorteil läge vor allen in der Überprüfbarkeit der Wahl.

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  • dark78@despora.de
    dark78@despora.de
    2018-08-18

    Also Transaktionsnummer und Wahl auf dem ausgedruckten Zettel. Dann könnte man ja zumindest einklagbare Wahlgemeinschaften bilden. Fragt sich nur, wer das dann noch ernsthaft überprüft, wenn man schon eGK, BeA und was weiß ich noch alles nicht hinbekommt. Mir fehlen da noch transparente Verfahren mit Quellcode, universellem Mitspracherecht und Leserechte im System, abgesehen von perönlicher Vernatwortung und Haftbarkeit bei Regelverstößen und vorzeitg beendete Legislaturperioden mit vollständigem Wegfall erwirkter Ansprüche, wenn die Durchfallquote für Gesetze im Bundesrat oder beim BVG >50% ausfällt.

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  • dark78@despora.de
    dark78@despora.de
    2018-08-18

    Im Prinzip liefe es aber auch schon immmer noch auf einen virtuellen und vor allem dynamischen Bundestag hinaus.

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  • ravenbird@diaspora.town
    ravenbird@diaspora.town
    2018-08-21

    Mit Transaktionsnummern etc. bin ich vorsichtig. Ich dachte eher daran das auf den Zettel die Wahl des betreffenden steht und die Zweite Einheit diese scannt und zählt. Stimmt was nicht bzw. kommt der Verdacht auf, kann man die Zettel nachzählen. FOSS und freie Hardware sollte Standard sein.

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  • dark78@despora.de
    dark78@despora.de
    2018-08-31

    Naja, da wären wir wieder beim Thema Fälschungssicherheit von Papier .... , die sich als attraktiver denn Geldnoten darstellen könnte. Deswegen die Idee mit den Transaktionsnummern, so viel Bauchschmerzen das auch bereitet angesichts diverser Absichtsbeteuerungen. Theoretisch (bei entsprechendem Willen) könnte die Tranksaktionsnr. nur dann rückverfolgbar sein, wenn der Wähler es zulässt. Beispielsweise könnten gesammelte Transaktionsnummern genutzt werden um eine bestimmte Menge an Stimmen sicher nachzuweisen. Dazu muss natürlich einerseits erkennbar sein, dass die Transaktionsnr. vom System generiert wurde, andererseits darf sie nicht von jedermann generierbar sein, geschweige denn irgendwo lokal nachvollziehbar gespeichert werden. Da ja schon End-to ENd-Encryption offenbar ein so großes Problem für offenbar einflussreiche Mitleser mit etwas krummen Intentionen darstellt, glaube ich nicht, dass so ein System realisierbar ist, zumal es ja neutrale Leseberechtigte geben müsste, die das System, nur eben nicht alle Transaktionen mitlesen müssten, ohne dass sie kokainabhängig werden oder plötzlich verschwinden.
    Irgendwie kommt es mir so vor, als wenn sich seit der papierversiegelten, im Kindergarten gelagerten, vom CCC gestoppten Ersatzkasse nicht viel getan hat.

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  • ravenbird@diaspora.town
    ravenbird@diaspora.town
    2018-09-01

    Nun der Ansatz hinter dem was ich umrissen habe ist der das Wahlen mit Maschinen sicher (man muss seine Wahl die man auf Papier ausgedruckt vor sich hat bestätigen) und nachvollziehbar sein müssen. Die fehlende Nachvollziehbarkeit zusammen mit dem Black Box Ansatz und diversen fast dilettantischen technischen Umsetzung sind ja soweit ich es sehe die Hauptkritikpunkte. Und die ließen sich mit Transparenz, OSS und dem oben angerissenen Ansatz umgehen.

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  • dark78@despora.de
    dark78@despora.de
    2018-09-01

    Mein Ansatz ist wahrscheinlich im ersten Schritt wirklich zu kompliziert, weil ich mir eine Sicherheit über die papiergefüllte Wahlurne hinaus wünsche. Ich möchte nämlich auch gleich das Problem einer relativ losgelösten und trotzdem anonymen Interessensbekundung gelöst haben, sprich verfifizierte Online Petitionen ala "50% der Wahlberechtigten wünschen". Tatsächlich sehe ich einen Grund für mangelnde Beteiligung an Petitionen in der Preisgabe persönlicher Daten und der meist unbewussten Angst vor Profilierung.

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  • ravenbird@diaspora.town
    ravenbird@diaspora.town
    2018-09-01

    Jap durchaus verständlich. Evtl. könnte man dem Wähler auch noch einen nicht personalisierten Kontrollabschnitt an die Hand geben. Problem ist das das der Bestechung/Erpressung Tür und Tor öffnet. Das ist auch ein Grund warum ich persönlich gänzlich andere Formen der Entscheidungsfindung bevorzuge.

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