• murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2018-10-10

    ich verstehe das "selbst" nicht so ganz, olle augstein wird nicht ohne grund immer wieder wegen querfrontscheisse kritisiert, seine zustimmung ist dementsprechend für augstein-kritikerInnen folgerichtig und alles andere als überraschend
    Bildbeschreibung hier eingeben

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  • needfulthing@diasp.org
    needfulthing@diasp.org
    2018-10-10

    Dazu empfehle ich https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr2/joerg-thadeusz/audio-olaf-sundermeyer-journalist-und-autor-100.html

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  • Rasmus Fuhse
    Rasmus Fuhse
    2018-10-10

    Ja, dass für Linke andere Linke gerne als neoliberale Faschisten bezeichnet werden, ist mir bewusst. Aber in der echten nicht-marxistisch geprägten Welt gilt Jakob Augstein als linker Journalist, was nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal ist, weil Journalisten im Ideal ja weder dem linken noch dem rechten Spektrum zuzuordnen sein sollten.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2018-10-10

    Na wenn man links als ein inhaltsfreies Adjektiv benutzt, kann man darüber erstaunt sein, das erklärt mir endlich, wie manche darauf kommen, dass der NS "links" gewesen wäre, postmoderne Beliebigkeit ruled o0

    PS und wieso bedeutet Journalismus neuerdings meinungslos zu sein? Bedeutet Meinungsfreiheit jetzt "frei von Meinung"?

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  • Rasmus Fuhse
    Rasmus Fuhse
    2018-10-10

    Nein, das bedeutet es nicht und habe ich auch nicht gesagt. Aber man sollte seine bei sich behalten als Journalist (es sei denn, der Artikel ist mit ‚ein Kommentar‘ betitelt).

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2018-10-10

    ich würde ja eher erwarten, dass journalistInnen ihre wertung deutlich machen, also "kennzeichnen", weil es in dem sinne keine "objektive" position gibt, das ist ne illusion/lüge

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  • Rasmus Fuhse
    Rasmus Fuhse
    2018-10-11

    Deswegen sollen sie ja auch gar keine Position beziehen, weil es keine objektive gibt. Sie sollen einfach nur recherchieren und berichten, was sie herausgefunden haben.

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  • Ren Hoek
    Ren Hoek
    2018-10-11

    Das fängt doch schon beim recherchieren an. Als Journalist hat man sehr wohl eine Meinung und recherchiert natürlich in die Richtung, in die man möchte und versucht mit seinen Erkenntnissen diese Meinung zu untermauern. Den neutralen Journalismus gibt es meiner Meinung nicht.

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  • schiwi@pluspora.com
    schiwi@pluspora.com
    2018-10-11

    Unparteiisch sein ist ja schön und gut, aber einfach nur ne Meldung wiedergeben wie es nicht selten geschieht, ohne auf die Hintergründe einzugehen, ob dies oder jenes von der Politik beschlossene Projekt sinnvoll ist oder nicht, ist unzureichend.
    Dem kleinen Mann von der Straße selbst zu überlassen welche Meinung er sich bildet kann auch schwer nach hinten losgehen, denn die meisten machen sich nicht die Mühe alles notwendige zu jedem Thema zu recherchieren.
    Recherchieren ist schließlich der Job der Journalisten

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  • Frank TumbleWeed
    Frank TumbleWeed
    2018-10-11

    Das "Dem kleinen Mann von der Straße selbst zu überlassen welche Meinung er sich bildet kann auch schwer nach hinten losgehen, denn die meisten machen sich nicht die Mühe alles notwendige zu jedem Thema zu recherchieren." ist ja wohl etwas arrogant. Hintergründe zu recherchieren und darzulegen soll es Menschen ermöglichen/erleichtern sich eine eigene Meinung zu bilden, aber zu versuchen diese so nachhaltig zu beeinflussen, daß ihm die Meinungsbildung nicht überlassen bleibt geht ja wohl Richtung Hirnwäsche.

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  • schiwi@pluspora.com
    schiwi@pluspora.com
    2018-10-11

    Sagte ich was davon jemandem ne Meinung aufzuzwingen?? Nein, also erzähl gefalligst nichts von Gehirnwäsche, denn darum geht es überhaupt nicht!
    Ich sprach von einer Einordnung von Regierungsmeldungen, denn ob jetzt der genehmigte Betrag von X Millionen für Projekt Y viel oder wenig ist, kann jemand ohne ausreichendes Wissen und Vergleiche kaum richtig einordnen.
    Und dass bereits Leute auf die Straße gingen weil sie schlecht informiert waren und Meldungen in den falschen Hals bekamen, ist leider Realität

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  • Frank TumbleWeed
    Frank TumbleWeed
    2018-10-11

    ich finde "Dem kleinen Mann von der Straße selbst zu überlassen welche Meinung er sich bildet kann auch schwer nach hinten losgehen..." geht, in letzter Konnsequenz, schon Richtung Gehirnwäsche. Ich denke es ist ein schmaler Grat zwischen Information und "Hilfestellung beim einordnen". Wenn da der treibende Gedanke ist "Dem kleinen Mann von der Straße selbst zu überlassen welche Meinung er sich bildet kann auch schwer nach hinten losgehen.." ist dies etwas anderes, als Menschen zu einer informierten Entscheidung zu verhelfen.

    Vielleicht lese ich es auch anders als es gemeint ist. Ich möchte darüber nicht streiten, wollte nur darauf hinweisen, daß es da Unterschiede zwischen informieren, beeinflussen, lenken usw. gibt. Da kommt wohl auch irgendwann Ethik ins Spiel. Mir fällt dazu spontan der Verlauf der Berichterstattung über die Atomkraft ein. Nur mal so als Beispiel.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2018-10-11

    lol

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  • schiwi@pluspora.com
    schiwi@pluspora.com
    2018-10-11

    Und schon wieder faselst du was von Gehirnwäsche... (sigh)
    Sorry wenn das für dich neu und überraschend ist, aber Menschen sind nunmal überwiegend dumm und unwissend, nicht selten sogar jene die sich selbst für gebildet halten.
    Und richtige Entscheidungen kann nur der treffen, der sich mit der Thematik auskennt, und das ist halt nicht der kleine Mann von der Straße der die Meldung grade erst heute morgen in den Kurznachrichten des Frühstücksradio gehört hat sondern der Spezialist der dafür bezahlt wird das zu wissen

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2018-10-11

    jemand, der fleissig verschwörungstheologische querfront-scheisse von rubikon&kenjebsen und .....äh ..... , nennen wir es mal freundlich, "einseitigen" "meinungs.journalismus" der nachdenkseiten abfeiert, und sputnik&RT für berichtserstattung hält, schreibt von "gehirnwäsche", danke @Frank TumbleWeed you made my day

    ganz zu schweigen davon, dass olle frankie völlig unfähig ist, anhand von fakten mit argumenten zu diskutieren, weil; widerspruch ist gehirnwäsche :D

    rubikon, kenfm, nachdenkseiten, sputnik, RT sind ja dafür bekannt, keine meinung oder gar einen standpunkt zu vertreten, nein, das ist "objektive information" hautsichwegvorlachen

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  • Rasmus Fuhse
    Rasmus Fuhse
    2018-10-11

    Das fängt doch schon beim recherchieren an. Als Journalist hat man sehr wohl eine Meinung und recherchiert natürlich in die Richtung, in die man möchte und versucht mit seinen Erkenntnissen diese Meinung zu untermauern. Den neutralen Journalismus gibt es meiner Meinung nicht.

    Das ist natürlich auch korrekt. Darum ist es auch nur ein Ideal. Es gibt Medien, die weniger versuchen, dieses Ideal anzustreben (Bild, RT) und solche, die es versuchen, dabei aber kläglich scheitern (Spiegel Online) und denen, die dem Ideal schon recht nah kommen (Tagesschau). Dennoch bildet alleine der Lichtpegel, mit dem ein Thema ausgeleuchtet wird, schon eine Art Meinung, auch wenn diese nicht aktiv geäußert wird. Gute Journalisten wissen um dieses Problem und hinterfragen sich ständig selbst. Schlechte Journalisten wie Bild und RT wissen um dieses Problem und nutzen es aus, um ihre Leser hinters Licht zu führen.

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  • Frank TumbleWeed
    Frank TumbleWeed
    2018-10-11

    woher stammt die Weisheit "Menschen sind nunmal überwiegend dumm und unwissend,"? gibt es dafür Quellen? Siehst Du Dich da als Spezialisten für Dummheit? Mit welcher Qualifikation?

    Inwiefern ist unwissend mit dumm gleichzusetzen? Müssen dann Menschen die nicht dumm sind allwissend sein? Oder ab wann sind sie nicht mehr dumm?

    Und richtige Entscheidungen kann nur der treffen, der sich mit der Thematik auskennt, und das ist halt nicht der kleine Mann von der Straße der die Meldung grade erst heute morgen in den Kurznachrichten des Frühstücksradio gehört hat sondern der Spezialist der dafür bezahlt wird das zu wissen

    Das ist wohl in etwa die Argumentation die dahinter steckt, daß Fachkräfte aus diversen Industrien (Finanz-, Auto- usw.), natürlich ganz uneigennützig und im Sinne der Allgemeinheit, Gesetze schreiben oder maßgeblich daran mitwirken. Welche Auswirkungen das hat läßt sich in den Nachrichten gut verfolgen.

    Nach der Aussage müßte ich eigentlich meinen Computer auch von jemandem reparieren lassen können, der in irgend nem Blatt, gegen Bezahlung, über Computer schreibt.

    Was ist mit all den Menschen, die sich, ohne Bezahlung, zu Themen ausreichend sachkundig gemacht haben, um zu einer fundierten Meinung zu kommen? Müssen die still sein, weil sie keine Spezialisten sind, die dafür bezahlt werden?

    Weshalb ersetzen wir dann nicht die ganze Regierung durch bezahlte Spezialisten?

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  • schiwi@pluspora.com
    schiwi@pluspora.com
    2018-10-11

    Woher ich das habe? Hm, wie wärs mit der Realität? Den Dunning Kruger Effekt gäbe es sicher nicht, wenn das lediglich an den Haaren herbei gezogen wäre.

    Es stimmt zwar, dass ein Hobby Schrauber ähnlich gut sein kann wie ein Profi, aber wenn mein Auto kaputt ist, gehe ich doch lieber zu einem gelernten Kfz Mechatroniker anstatt meinen Klempner anzurufen.
    Und wie sehr Eigenrecherche in die Hose gehen kann, sieht man ja schön an den vielen Flacherdlern und Chemtrailern, die sich dank YouTube sachkundig gemacht haben und der Gehirnwäsche der Mainstream Medien entgangen sind, Halleluja ;)

    Btw, schau dir mal ein paar Videos an und sag dann nochmal dass der Mann von der Straße Ahnung hat
    https://www.youtube.com/channel/UCNBG27S1kuMrx0oO19QUMPA

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  • Frank TumbleWeed
    Frank TumbleWeed
    2018-10-11

    Du meinst damit Deine Realität?

    Aus Wikipedia:

    In der psychologischen Fachliteratur wird der Dunning-Kruger-Effekt nur selten angeführt, in Blogs und Diskussionsforen des Internets und in akademischen Publikationen außerhalb der Psychologie hingegen häufig.

    Ich habe genügend Hobbyschrauber, wie Du sie nennst, kennengelernt die den entsprechenden Fachidioten, die mehr Einbildung aus irgendwelchen Urkunden bezogen haben, als sie praxistaugliche Kenntnisse hatten, um mit derartigen Aussagen zurückhaltend zu sein. Aber mir ist aufgefallen, daß, gerade in Schland, in der Beziehung eine große Ehrfurcht vor Papieren herrscht. Ob das sachdienlich ist habe ich zu bezweifeln gelernt.

    ob sich sachkundig machen per youtube möglich ist kann ich nicht einschätzen. dazu kenne ich youtube zu wenig und das dürfte auch vom Thema abhängig sein. Du ziehst hier irgendwelche abgedrehten Beispiele dafür heran um die verbreitete Spezialistenhörigkeit zu begründen. Letztlich ist das aber auch Deine Sache.

    Unter Dunning-Kruger-Effekt bei Wikipoedia steht auch:

    An der Cornell University erforschten die beiden Wissenschaftler diesen Effekt in weiteren Experimenten und kamen 1999 zum Resultat, dass weniger kompetente Personen

    dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu überschätzen;
    überlegene Fähigkeiten bei anderen nicht erkennen;
    das Ausmaß ihrer Inkompetenz nicht zu erkennen vermögen;
    durch Bildung oder Übung nicht nur ihre Kompetenz steigern, sondern auch lernen können, sich und andere besser einzuschätzen.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2018-10-11

    wahnsinn, wie sich immer wieder ausgerechnet die argumentfreie und faktsenskeptische verschwörungsklientel als "kritisch" selbstinszeniert, wie sehr die fähigkeit fehlt, sich kritisch mit inhalten zu beschäftigen, zeigt doch schon die unfähigkeit, in einen diskurs jenseits der behauptungsebene zu treten und wer das (mit argumenten&fakten!) kritisiert, ist dann halt "gehirngewaschen" und RT, sputnik, kenjebsen, rubikon, nachdenkseiten sind "objektiv" und NICHT interessengesteuert 0o

    und nein, nicht alle menschen sind "dumm", aber die überwiegende mehrheit sind eben KEINE spezialistInnen und darum auf spezialistInnen angewiesen, im vergleich zu meinen kfz-fähigkeiten ist jedeR "hobbyschrauberIn" schon einE "spezialistIn"

    ps es gibt einen relevanten inhaltlichen unterschied zwischen den begriffen "spezialistIn" und "professionellen", erste habe "spezialisiertes" fachwissen, letztere verdienen damit ihr geld, nur weil man spezialisiertes fachwissen hat, verdient man mit diesem fachwissen nicht unbedingt geld und nur weil ich mit etwas geld verdiene, bin ich noch nicht zwangsläufig mit spezialwissen ausgestattet, nur ma so zur begriffsklärung

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  • Rasmus Fuhse
    Rasmus Fuhse
    2018-10-11

    Was war doch gleich das Thema in diesem Thread?

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2018-10-11

    dass rechtsradikale und dumm-"linke" ein sehr ähnliches feindbild haben, beide betreiben kapitalistenkritik und würden das soziale gerne über nationale grenzen regeln

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2018-10-11

    (was linksradikale kapitalismus-kritikerInnen im übrigen schon länger kritisieren;)

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  • Rasmus Fuhse
    Rasmus Fuhse
    2018-10-11

    Okay. Und wer stimmt dieser Aussage jetzt hier nicht zu?

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2018-10-11

    da wird nix kommen, die dumm-"linke" entzieht sich jeglichen diskurses, indem sie kritik einfach ignoriert oder einfach leugnent, im übrigen auch genauso wie AFD und andere rechtsradikale, da wird dann die opferkarte gezogen

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