• Anna Klein
    Anna Klein
    2019-02-15

    Meine eigene Entscheidung und eine, die ich anderen auch vorschlage, ist die Dinge zu ändern, die man selber ohne große Probleme ändern kann. Das ist für jeden etwas anderes. Und wenn man damit erstmal angefangen hat und darauf achtet, sieht man auch weitere Möglichkeiten. Gut sind Lösungen von denen man selbst auch profitiert. Also z.B. kein Kaffee-to-go in einem Einwegbecher, sondern für mich Earl Grey in einer Edelstahlthermoskanne. Mag ich viel lieber, ist umweltfreundlich und billiger ist es auch.

    Mein entgeisterter Blick auf einen Plastikstrohalm in einem Smoothie neulich schien der Bedienung entgangen zu sein. Wir haben in dem Café gesessen und der Smoothie war in einem Glas. Ich fand den Strohhalm total absurd, war aber grad zu beschäftigt, um eine Diskussion anzufangen.

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  • niemand@nerdpol.ch
    niemand@nerdpol.ch
    2019-02-15

    Zu 1) 8)
    Spezies passen sich immer wieder an, das Kima ist immer wieder im Fluss. Was hier entscheidend ist ist das Tempo mit dem der Wandel sich vollzieht. Überleben ist nicht alternativlos. Auch das Aussterben ist eine Option. Bei dem Tempo in dem der kommende Klimawandel kommt ist es gut möglich das wir und viele andere Arten das Schicksal der Dinosaurier teilen.
    Der Hammer der herniederfährt hat einen Namen, er heisst Anthropozän.

    Zu 2) 4)
    Es ist überhaupt nicht relevant wie andere sich verhalten, wir sind in der Lage unser Verhalten zum Besseren zu ändern, dann sollten wir da anfangen und dieses nicht zuerst von anderen verlangen. Jeder Einzelne trägt seinen Teil bei.

    Man darf auch nicht vergessen das die Reichen ihr Verhalten aus Gier ändern wollen, die Armen ihr Verhalten aus Not nicht ändern können. Wenn wir die Reichem nicht zwingen können müssen due Armen sich solidarisieren um ihre Not abzuwenden.

    Zu 3)
    Die Schatten an der Höhlenwand sind weder Grund noch Ursache dafür wenn der einzelne nicht nach Wahrheit strebt sondern nur unsere Furcht vir dem Unbekanntem.

    Zu 5)
    Jesus wird nicht auf einer Harley kommen und uns retten und auch Elvis und John Lennon sind tot. Wir dürfen nicht auf Führer uns Erlöser warten sondern müssen Verantwortung für uns selbst übernehmen.

    Zu 6)
    Die USA und Russland sind im Würgegriff der Finsternis, China, so unangenehm das ist handelt und versucht die Menschen zu retten.

    Zu 7)
    Das alte Modell weiter am Leben zu erhalten ist gar nicht in meinem Interesse weil es den Kapitalisten dient, ich aber bin kein Kapitalist, uch habe kein Kapital. Und die Gier dieser Leute wird uns alle töten während diese Menschen auf sem Mars in ihrer Kuppel sitzen oder in unterirdischen Luxusbunkern sen Sturm abwarten.

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  • niemand@nerdpol.ch
    niemand@nerdpol.ch
    2019-02-15

    Das ist übrigens alles nicht an eine Verschwörungstheorie gekoppelt, das sind einfach alles Einzelinteressen in miteinander verflochtenen Systemen.

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  • Alexander Goeres 𒀯
    Alexander Goeres 𒀯
    2019-02-15

    hmm, das sind ein paar zähe fragen ...

    1.) Der Mensch passt sich so oder so. Da kann auch ein großer Vulkanausbruch kommen, dann ist plötzlich alles wieder anders.

    zwei äußerungen zeitgleich: natürlich wird der mensch sich anpassen an den klimawandel, das hat die spezies mensch schon öfter gemacht. nur werden wir das ergebnis dieser anpassung und den prozess dieser anpassung nicht mögen, und gegen vulkanausbrüche kann niemand etwas unternehmen, also kann man das auch nicht mit einberechnen. selbst wenn morgen der laacher-see-vulkan von neuem ausbräche, oder das neuwieder becken explodierte, kann man so etwas nicht vernünftig in seine planung einbeziehen.

    2.) Wir Menschen nehmen uns eh viel zu wichtig. Was wir hier tun hat gar keine Auswirkung. Ob ich jetzt mit dem Auto fahre oder in China fällt ein Sack Reis um.

    die handlungen eines einzelnen menschen sind im konkreten fall unbedeutend. man kann keine einzelne autofahrt mit dem abschmelzen des grönlandeises in verbindungung bringen. nur sind wir nicht einzeln. wir sind viele. und viele gleichartige handlungen vieler menschen machen ganz sicher einen unterschied im weltgeschehen. wenn ein sack reis umfällt, ist das vielleicht nur für dessen besitzer tragisch, wenn eine milliarde säcke reis zeitgleich umfallen, könnte es ein erdbeben geben, das für eine sehr viel größere umwelt tragisch wäre.

    3.) Das Netz ist ja eh voller Fake News und Experten, da kann man eh nicht sagen wer Recht hat.

    das sind übungen in medienkompetenz. grundlagenwissen, das man in der schule und über das elternhaus erworben haben sollte. dieses wissen muss man auf die dinge anwenden, die einem so über den weg laufen. das lässt sich nicht in einem gespräch klären und schon gar nicht gegenüber leuten, die einer dunning-kruger-wahrnehmungsverrzerrung aufgesessen sind.

    4.) Warum soll ich jetzt verzichten, damit alle anderen dann doch ihren Scheiss in die Umwelt ablassen?

    einer muss anfangen aufzuhören, ansonsten geht es immer weiter. und verzicht ist eigentlich nur das, was man sich selbst daraus macht.

    5.) Gegen die Mächtigen kommt man eh nicht an, die machen sowieso was sie wollen.

    kann sein, muss man aber trotzdem ausprobieren. ohne es zu versuchen, weiß man das nicht. und was heißt in diesem fall "nicht gegen ankommen"? ich wurde in den 80ern ausgelacht, als ich im bekanntenkreis was von bio-lebensmitteln erzählte: zu teuer und man kommt ja niemals gegen die konzerne an. heutzutage gibts biolebensmittel in jedem lidl und die lacher von früher können sich an nichts mehr erinnern. niemand kann einen anderen zwingen, auto zu fahren, oder in ein flugzeug nach dom-rep zu steigen.

    6.) Wir in Deutschland können eh nichts ändern, da müssen erstmal USA Russland und CHINA ihre Emissionen reduzieren.

    das ist lustig. da wird auf einmal vom lächerlichen patriotismus-geschwafel ("wir sind die größten! exporteure! erfinder!" usw.) auf eine mimimi-selbstverzwergung umgeschaltet. oft sogar im selben satz. wenn wir die größten sind, dann haben wir auch eine entsprechende verantwortung. außerdem gilt die anwort von punkt 4: irgendjemand muss anfangen. dazu kommt, dass die, die anfangen aufzuhören und dabei alternativen entwickeln, sich einen enormen technologischen fortschritt verschaffen. industrien, die es in 20 jahren nicht mehr gibt, sollte man nicht fördern, nur die, die erst in 20 jahren wichtig sein werden. und wir als land und gesellschaft waren da schon mal auf einem guten weg ... dann kam die cdsu ...

    7.) Wenn wir die Rohstoffe nicht verarbeiten und unsere Wirtschaft gesichert ist, dann machen das andere und wir haben dann gar keine Industrie und Arbeitsplätze mehr im eigenen Land.

    was hat das mit dem klimawandel zu tun? den klimawandel zu bekämpfen, bedeutet doch nicht, die wirtschaft einzustellen. es bedeutet, dass wir andere methoden finden müssen, vielleicht auch andere wirtschaftsweisen. zumindest aber andere, klimafreundlichere methoden.

    8.) Das Klima hat sich schon immer mal geändert, heute sagen die Experten so, Morgen so, da mach ich mich nicht verrückt wegen.

    das klima hat sich schon immer geändert, das kann man bei der analyse der eiskerne aus dem grönländischen gletschereis feststellen, oder der schichtungen von stalagmiten in trofsteinhölen usw. wir befinden uns mindestens in einem interstadial, vielleicht sogar in einem interglazial. der aktuelle temperaturanstieg aber und der erwartete, die hängen nicht von irgendwelchen abstrakten begriffen ab, sondern sind durch den treibhauseffekt verursacht, der wiederum durch die co2-emissioen der menschlichen aktivitäten verursacht wird. das ist mittlerweile von so vielen untersuchungen abgesichert, dass es nicht mehr bezweifelt wird. wer das zu einer glaubensfrage macht, der sollte eine religion gründen.

    nach meiner erfahrung sagen die leute aber auf solche antworten, dass sie sie einfach nicht glauben. damit wäre dann auch jede diskussion überflüssig.

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  • tini@diasp.de
    tini@diasp.de
    2019-02-15

    #Greta #Thunbergs Worte: „Es ist wahr, wir brauchen Hoffnung, aber vor allem brauchen wir Taten. Sobald wir anfangen, uns zu bewegen, wird die Hoffnung überall sein.“

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  • niemand@nerdpol.ch
    niemand@nerdpol.ch
    2019-02-15

    Das ist ein gutes Quote.

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