• murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2019-02-23

    https://youtu.be/bNVSRBsMs6U

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  • Thanatos
    Thanatos
    2019-02-23

    Keiner fickt mich außer das Leben

    Nun ja, es gibt diese Annahme, dass Menschen u.a. auch Religionsgemeinschaften gründen, um dann die Follower zu ficken. Bei liberalen Eso-Muzzies gibt's im Gegensatz zu vielen anderen Religionen noch große Marktlücken. xD

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2019-02-23

    mein impuls, das zu posten resultierte eher aus der line
    "nur gott hasst mich und den gibt es nichtmal"
    wobei mir auchgerade bewusst wird, dass man das als kommentar auch mega-arschloch lesen kann, im sinne von "homo-moslem, da gehts doch nur ums ficken", irgendwie hab ich heute keinen guten tag, so isses auf jeden nicht gemeint und sry

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  • Thanatos
    Thanatos
    2019-02-23

    :D Keine Sorge, ich muss bei Religion auch oft über meinen Schatten springen und versuchen, Menschen eben nicht zu essentialisieren.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2019-02-23

    na da ich ja notorisch schüchtern bin, versuch ich mir ja immer auch über 3ecken zu überlegen, wie leute meine äusserungen lesen könnten

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  • Thanatos
    Thanatos
    2019-02-23

    Das ist generell immer gut.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2019-02-23

    naja, ich hatte letztens n interessantes gespräch zu exotismus und der fetishisierung "nichtweisser" frauen und befinde mich da iwi in ner zwickmühle, weil sowas ja auch ne unterbewusste unbewusste ebene hat, und frage mich da jetzt andauernd, ob ich "erfolgreich" "farbenblind" bin oder ein rassist, dem da nicht bewusst is

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  • Thanatos
    Thanatos
    2019-02-23

    Ich hatte das selbe Thema letztens, nur da ging es um meine Fetischisierung von älteren Männern als Sexualpartnern.

    Oder auch mein Unbehagen im Umgang mit sehr maskulin auftretenden Männern, die ich als Heteros wahrnehme, wo ich z.B. im Supermarkt so einen Mann lieber nicht nach etwas frage oder mich unbewusst eben an die andere Kasse stelle, wo eine Frau arbeitet, auch wenn da jemand mit einem Monatseinkauf vor mir ist.

    Das Bewusstsein darüber ist doch schon ein guter Schritt. Viele denken darüber gar nicht nach, oder wehren sich dagegen, so etwas überhaupt als Problem anzuerkennen. Hatte hier letztens was von der BBC zu Rassismus in der Schwulenszene gepostet, wo es dann oft heißt: "Only white people. Sorry, it's just a preference, I'm not racist." usw.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2019-02-23

    na im vergleich mit den ernsthaften problemen, die andere haben, isses ja auch völlig lächerlich, und ja, es ist, zurecht, auch erstmal unlösbar, ne art notwendiger stachel, dass man sich mit der eigenen gesellschaftlichen position auseinandersetzen *muss, verstärkt aber eben auch nochmal mein schüchtern um einen gewissen faktor

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  • Thanatos
    Thanatos
    2019-02-23

    Ach, jetzt fang nicht an wie Shahak Shapira gestern. :) Ein Problem ist ein Problem. Du ignorierst ja auch keinen Rauch in deiner Wohnung weil in Haiti gerade Waldbrand ist.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2019-02-23

    nee, also da mach ich schon ne klare hierarchie auf, mein schüchternes rumgedruckse nervt mich zwar, aber im vergleich zu fetischisierten "nichtweissen" is das einfach harmlos

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  • Thanatos
    Thanatos
    2019-02-23

    Ja, aber es ist doch genauso ein Problem, dass du mit dir rumträgst. Und dass du es angehst, heißt ja nicht, dass du dein Problem über größere Probleme hebst. Es ist einfach nur eine gesunde Umgangsweise.

    Deshalb fand ich das Argument gestern so perfide und unfair. Ja, im Vergleich zu Shapiras Erfahrung als jüdischer Jugendlicher in Dunkeldeutschland ist wohl vieles Kickifax, aber deshalb kann ich trotzdem mein Problem angehen. Als würde das irgendwie vom Problem ablenken. So als wären wir irgendwie nur 10 Menschen in der Gesellschaft und müssten jetzt allesamt unsere Aufmerksamkeit auf das dringendste Problem richten. Deshalb hab ich gestern auch das Beispiel meiner Sexualität gebracht: In Bosnien war z.B. der Krieg, die Kriegsverbrechen und die Nachkriegsarmut immer das Totschlagargument, um sich niemals mit anderen Problemen befassen zu müssen. Und natürlich konnte die Tatsache, dass ich eventuelle von einem Wahabisten verprügelt werde nicht damit konkurieren, dass da jemand im Krieg ein Bein verlor und von 100€ im Monat leben muss. Aber Zeit und Resourcen gäbe es genug, beides als Gesellschaft anzugehen.

    Und mit persönlichen Problemen und Selbstliebe/achtung ist es doch genauso.Wenn das zu kurz kommt, hab ich ja dann am Ende auch nicht die Kraft, andere Betroffene mit ihren Problemen zu unterstützen (egal ob sie jetzt dringender oder weniger dringlich sind).

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2019-02-23

    ach so, naja, also die hierarchie meinte ich jetzt auch eher im sinne, von "relevanz um darüber in einem grösseren rahmen zu sprechen", dass ich mir selbst darüber den kopf zerbreche ...... gehört ja ua allein schon darum dazu, weil ich ja andere menschen nur wg dingen fetishisieren will, wg denen sie sich gerne fetishisieren lassen

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  • Thanatos
    Thanatos
    2019-02-23

    weil ich ja andere menschen nur wg dingen fetishisieren will, wg denen sie sich gerne fetishisieren lassen

    Ob das so möglich ist, ist die Frage. Beim Sex reduzieren wir ja zwangsläufig Menschen auf gewisse Sachen (besonders wenn es außer Sex nicht weiter hinausgeht). Da immer den Überblick zu behalten, was von diesen Fetischen für einen selber gesund ist, die/den andere/n Schaden bringt oder gut tut... Sehr schwierig.

    Und dann ist die Frage auch, ob die besagten Menschen selber nicht autophobe Züge internalisiert haben, wo sie sich gern für etwas, was sie sind fetischisieren lassen. Ist es dann für das Selbstbild z.B. eines Deutschtürken gesund, wenn er sich gern so fetischisieren lässt, als wäre er der exotische orientale und potente „Ficker“? Was macht das, wenn die Psyche nicht mehr zwischen sexuellem Rollenspiel und Real Life unterscheidet? Was macht das mit seiner Sexualität wenn er eventuell dann im Alter Potenzprobleme hat und dann nicht mehr die von abendländisch sozialisierten Menschen erwartete „Fickmaschine“ sein kann?

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2019-02-23

    schwierig, weites thema, generell steh ich da ja auf dem standpunkt, dass das leute in nem gewissen rahmen das auch für sich selber wissen müssen und wenn man zwischen play und real nicht unterscheiden kann, isses eh n problem

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  • Thanatos
    Thanatos
    2019-02-23

    Na ja, wie soll das jemand wissen, wenn er/sie denkt, dass die eigene Sexualität völlig unproblematisch ist, aber eventuell einen Rattenschwanz an Auffälligkeiten hat, die entweder die eigene oder die Sexualität der anderen negativ beeinflusst?

    Und real vs play ist manchmal auch nicht zu trennen. Sexualität ist schon auch ne Erweiterung unserer Persönlichkeit. Da kommt es schnell vor, dass gewisse Praktikten der Dominanz oder schnellen Belohnung, die es bei schnellem Sex gibt, auch ins Privatleben einfließen. Ich habe darüber auch nicht oft nachgedacht bis dann ein Typ in der Sauna mal meinte, er müsse mich festhalten und sich den Sex holen, obwohl ich nein sagte. Und wie der wohl in einer Beziehung tickt... Also alles doch nicht so belanglos wie man denkt.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2019-02-23

    naja, ich hab mir damit schon blutige nasen geholt, vielleicht mal bei nem bier
    aber wie gesagt, im prinzip find ich alles ok, worauf die beteiligten lust haben

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  • Thanatos
    Thanatos
    2019-02-23

    Ja, oft sind Fetische auch harmlos.

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