• Stefan Münz
    Stefan Münz
    2019-03-20

    Die FDP ist ja auch nicht in der Regierung. Mit der FDP wäre das nicht passiert. Die Profis dort hätten schon dafür gesorgt, dass die Zahlen auf dem Papier stimmen ^^

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  • Carsten Müller
    Carsten Müller
    2019-03-20

    @Stefan Münz "Besser nicht regieren als schlecht regieren" Aber mal Spaß bei Seite, hier ein kleines Zitat aus einem Artikel der Zeit:

    Die FDP hat einfach niemanden, der sich mit Umweltthemen auskennt. Sie reaktiviert längst überholte Forderungen von 2009, die Reform des Emissionshandels etwa. Dass die europarechtlich bis 2023 – also zwei Jahre nach der laufenden Legislaturperiode – nicht verändert werden kann, wird ignoriert oder auf Nachfrage verdrängt. Kein Wunder, dass das FDP-Sondierungsteam für Umwelt kein Konzept hat, es besteht ja auch nicht aus Umweltpolitikern. Das scheint für die Verhandlungspartner so ärgerlich zu sein, dass die CDU Stefan Kapferer, Cheflobbyist der deutschen Energiewirtschaft und FDP-Mitglied, eingeladen hat, an den Verhandlungen teilzunehmen. Damit sich zumindest überhaupt jemand von der FDP auskennt.

    Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-11/jamaika-verhandlungen-klimapolitik-kohlekraftwerke-energiewende-umwelt/seite-2

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  • Christoph Schaddach
    Christoph Schaddach
    2019-03-20

    @Carsten Müller
    ich nehme an, wenn alle wollten, könnte man den Emissionshandel schon wirksamer gestalten:

    aber bei der jetzigen Konstellation der EU kann sich die FDP sicher darauf verlassen, daß Polen, Ungarn, FPÖsterreich und co nicht mitziehen werden:

    und kommen nicht aus dem Dunstrkeis ebenjene "Wirtschaftsfreunde", (in Wirklichkeit eher Partikularlobbyisten), die bislang stets dafür sorgen, daß ein Übermaß an Zertifikaten da war: so daß deren Preis nahe null ist ?

    entweder es ist der FDP nicht klar,
    oder es ist ihnen klar, daß sie mit ihrer Forderung nach der "einen großen Lösung" prima auf Zeit spielen können: sagen "alle Regeln ist Mist, der Markt kann es allen": und wenn man wieder eine Entscheidung ansteht, dann dafür sorgen, daß ebender heilige Markt nicht einmal jene Vorgaben erhält, die für die Zukunft Sinn machen würden: ich weiß doch, was sie 2023 sagen werden:

    "1 ct mehr pro Kilowattstunde kann die arme Stromindustrie und ihre Kunden nicht zahlen !!!"

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