• (((chaospunk)))
    (((chaospunk)))
    2019-06-04

    es gibt jetzt ja diesen schnellradweg an der hasenheide. die ist -klugerweise- mit pollern im halbmeterabstand geschützt. ich fand es ursprünglich etwas übertrieben, dieser halbmeterabstand, aber was solls. jetzt (die strasse ist da zweispurig) ist eine spur komplett zugeparkt, weil der berliner da schon immer geparkt hat. denke ich an mein handy, morgen, bringe ich euch ein bild mit. es ist zum schreien^^. die poller sind super!

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  • Thanatos
    Thanatos
    2019-06-04

    ich fand es ursprünglich etwas übertrieben

    Ja, alle Gesetze sind übertrieben bis sie dann leider gebraucht werden, um sich vor der Gewalt anderer zu schützen. Traurig.

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  • Nemethon
    Nemethon
    2019-06-04

    Bin ja immer noch für autofreie Städte. Das jeder mit seinem PKW herumfährt ist in einer Welt mit so vielen Menschen Irrsinn. :P

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  • >sfb< SigmundFreud'sBartender
    >sfb< SigmundFreud'sBartender
    2019-06-04

    Gestern habe ich gerade beim Spazieren zu meiner Freundin gesagt: und jetzt stell' dir das alles ohne Autos vor.

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  • Alexander Goeres 𒀯
    Alexander Goeres 𒀯
    2019-06-04

    das passt aber sehr gut zur behandlung der radfahrer hier in berlin. neue radwege sind praktisch ab fertigstellung zugeparkt und das interessiert niemanden bei der polizei.

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  • Alexander Goeres 𒀯
    Alexander Goeres 𒀯
    2019-06-04

    das ist doch vollkommen lächerlich:

    „Verstöße werden konsequent mit Verwarnungsgeldern in Höhe von 10 bis 35 Euro geahndet“,

    schwarzfahren ist ne straftat, schwarzparken kostet 10 euro ... letzteres kann sich also jeder autofahrer ein bis zwei mal im jahr leisten.

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  • Thanatos
    Thanatos
    2019-06-04

    tl;dr: Es folgt ein Rant. :D Ich glaube, dass es allein durch autofreie Städte nicht getan sein wird, aber es ist ein wichtiger Schritt, der bessere Städte zu einem großen Teil ermöglichen wird.

    Lange Version:

    Ich bin generell der Meinung, dass in einer vollen Stadt Menschen zumindest mit einem Aggresionspotential konfrontiert sind, dass es ihnen erschwert, Wege zu navigieren. Da sind Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen vom Verhalten nicht viel anders -- nur ist eben ein blauer Fleck von einem Fahrrad nicht mit einer Querschnittslehmung durch Tonnen von schnellem Metall zu vergleichen. Ich glaube nicht, dass die Stadt automatisch sicherer wird, nur wenn alle Fahrrad fahren (dafür muss ich als Fußgänger leider etwas zu oft nach z.B. geisterfahrenden Radler*innen Ausschau halten). Ich glaube, dass das Problem viel tiefer steckt -- und zwar im individualistischen Versprechen neoliberaler Großstädte, welches Sachen wie Rücksicht als mimosenhaft und lachhaft framet und nur auf die individuelle Perspektive reduziert. Aber dass es durch die Abschaffung von Autos viel besser wird, das will ich nicht bestreiten. Nur glaube ich halt nicht daran, dass es in Berlin allein dadurch getan sein wird. Macht mal den Versuch und lauft zwischen 10-12 Uhr werktags z.B. die Wilhelmstraße Richtung Mitte runter, oder versucht tagsüber am Hermannplatz die Straße zu überqueren. Da ist nicht viel mit Rücksicht bei Radler*innen. Wobei ich, seitdem ich in Wilmersdorf bin, durchaus auch Radler*innen klingeln höre, wenn sie mal schnell vorbei wollen oder... und das war das Highlight bis jetzt... sich Leute bedanken, wenn ich sie auf dem Fußweg vorbeiradeln lasse. :O Letztens habe ich auch jemanden absteigen und langsam sein Fahrrad den Fußweg entlang führen sehen, weil er durch die Baustelle zu eng war. Da hatte ich Tränen in den Augen und war fast schon mit Hoffnung erfüllt. :D

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  • Thanatos
    Thanatos
    2019-06-04

    Mecker: Markdown und Gender-Sternchen sind keine guten Freunde :D

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  • Nemethon
    Nemethon
    2019-06-04

    Abschaffung des Autos bedeutet ja nicht das alle nun Fahrrad fahren (abgesehen davon das manche aus gesundheitlichen Gründen das eh nicht können), sondern das öffentliche Verkehrsmittel besser ausgebaut werden. Und das erlaubt natürlich auch bessere Fahrradwege, allein schon aus dem Grund weil die Parkplätze für Autos nicht mehr existieren.

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  • Thanatos
    Thanatos
    2019-06-04

    Abschaffung des Autos bedeutet ja nicht das alle nun Fahrrad fahren

    War hyperbolisch ausgedrückt, sorry

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  • >sfb< SigmundFreud'sBartender
    >sfb< SigmundFreud'sBartender
    2019-06-07

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-falschparker-auf-radwegen-adfc-fordert-stellungnahme-der-polizei/24434906.html

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  • Ta Deus
    Ta Deus
    2019-06-07

    Ich fürchte fast die Polizei hat hier juristisch recht.

    Und ich denke das ist's was geändert werden muss, also wenn ein Sonderweg so blockiert wird, dass er nicht mehr nutzbar ist, dann muss der Berechtigte einfach eine ordentliche Handhabe gegen den Blockierenden haben.

    Ich persönlich bin regelmäßig in der Situation, dass ich aus Höflichkeit auf dem Mehrzweckstreifen fahre, damit die Kraftfahrzeuge leichter überholen können. Der Mehrzweckstreifen ist aber - entsprechend legal - auch oft beparkt. Ich fahre dann schon ziemlich früh langsam auf die Straße in den Fließverkehr, manchmal mit und manchmal ohne Schulterblick, manchmal mit und manchmal ohne den Spurwechsel anzuzeigen, das kommt darauf an, wie schnell/kurzfristig ich das mache, wenn ich 200m diagonal langsam aber sicher auf die Fahrbahn schiebe mache ich das nicht, weil ich überhaupt nicht wüsste wann.

    Ich mache aber auch die Erfahrung, dass die meisten Kraftfahrer da Rücksicht auf mich nehmen und Abstand halten oder abbremsen. Heute sogar vorsorglich, weil der Fahrer sich nicht sicher war ob ich gleich auf seine Fahrspur wechseln werde. Klar immer wieder gibt es auch Leute, die keine Rücksicht nehmen, aber in meiner Wahrnehmung ist das eine Minderheit.

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  • Ta Deus
    Ta Deus
    2019-06-07

    Ach so und: Danke für den Nachtrag @>sfb< SigmundFreud'sBartender

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