• Wolfgang Strobl
    Wolfgang Strobl
    2020-10-10

    Da frage ich mich nur, warum so viele Leute die Verdrängung der Radfahrer von den Fahrbahnen fordern und sie mit den hier gezeigten Fußgängern zusammenpferchen worden. So nett das Bild auf den ersten Blick wirkt, es erreicht das genaue Gegenteil des Gewünschten. Es ginge darum, sich bzw. dem Radverkehr die Fahrbahn zurückzuerobern bzw. sich nicht einfach so von dort verdrängen zu lassen. Noch haben wir als Radfahrer das uneingeschränkte Recht^*)^, sie zu benutzen und viele Radfahren haben gezeigt und zeigen immer noch, dass man diese auch bequem, schnell und sicher befahren kann. Die Fahrbahn als Schlucht dazustellen, in die sich nur Verrückte hinunterstürzen - das ist verückt. Aber so was von.

    ^*)^ Uneingeschränkt überall dort, wo man kein Blauschild (Z.237 "Radweg") hingestellt hat.

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  • Ta Deus
    Ta Deus
    2020-10-10

    Mir persönlich ist das zu pauschal und eigentlich auch inhaltlich falsch:

    Das beste Auto ist und bleibt das Fahrrad, Elektro hin oder her.

    Ein muskelbetriebenes Fahzeug kann qua Definition doch gar kein Automobil (selbst bewegtes) sein.

    Aber das ist ja nur Wortklauberei. Ich würde auch gerne weniger Autos in Städten sehen (worauf sich ja das Bild bezieht), aber ich sehe auch ganz viel Berechtigung für Autos. Meistens dann wenn man große/schwere/sperrige Dinge über größere Distanzen transportieren will.

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  • Wolfgang Strobl
    Wolfgang Strobl
    2020-10-10

    @Ta Deus Freilich ist ein muskelbetriebenes Fahrzeug und speziell das, was man in der Tradition des "safety bicyle" unter Fahrrad versteht, kein Auto. Ein Automobil ist ein Individualfahrzeug, das u.a. "selbst beweglich" ist, statt vom Fahrer angetrieben zu werden, damit es fährt.

    Aus der Diskussion, ob man viel oder wenig Autos haben möchte, ob in den Städten oder draussen "in der Natur", oder ob ich es brauchen müssen soll oder ob "man" es braucht und wofür, möchte ich mich in diesem Zusammenhang heraushalten, einfach weil ich zu oft die Erfahrung gemacht habe, dass das letzten Endes nur vom Thema ablenkt und darauf hinausläuft, den Radfahrern beim Feilschen um Ressourcen, um die guten Flächen und um den Zugang zu den Fahrbahnen Zugeständnisse aller Art abzuringen. "So bekommst Du aber niemals nie nicht mehr Leute aufs Fahrrad!!!" (anders zwar auch nicht, nicht wirklich, aber pssst, nicht weitersagen!)

    Mir geht es primär darum, denjenigen, die man nicht zum Radfahren tragen muss, nicht alle möglichen Hindernisse in den Weg zu legen. Auch dann nicht, wenn das noch so "gut gemeint" ist. Insbesondere dann nicht.

    Dafür verlange ich nicht mehr, als jeder Auto- oder Mopedfahrer im Brustton der Überzeugung als sein "gutes Recht" reklamiert - aber auch nicht weniger.

    Mit dieser sehr bescheidenen Forderung müsste man zwar eigentlich alle auf seiner Seite haben, die Radfahrer, die Autofahrer, die Nutzer des ÖV, die Umweltschützer ..., weil man effektiv nur einen sehr kleineren Teil vom Kuchen nutzt und so mehr für alle übrig läßt. Faktisch hat man aber immer eine Koalition und Mehrheit gegen sich, sobald man dafür eine konkrete Begründung liefert.

    Für ein Interessensgrüppchen, das man so vielleicht gewinnt, hat man dann gewiss alle anderen gegen sich.

    Dies spricht m.E. sehr dafür, sich diesbezüglich zu beschränken, auch wenn's schwerfällt.

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  • Ta Deus
    Ta Deus
    2020-10-10

    Wohl gesprochen @Wolfgang Strobl, mit meiner Kritik bezog ich mich eigentlich auch nur auf Thomas' Kommentar :-)

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  • Thomas Gutsche
    Thomas Gutsche
    2020-10-11

    Ihr seid lustig, wenn Ihr alles so ernst nehmt! Es geht nur darum, dass das Auto nicht nur klimarelevant ist, sondern z. B. auch ein Raumfresser.

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  • Ta Deus
    Ta Deus
    2020-10-11

    schuldigun

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  • Wolfgang Strobl
    Wolfgang Strobl
    2020-10-12

    Vergiss es

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