• Navel Brush
    Navel Brush
    2020-12-03

    Interessanter Aspekt, wenn auch schwer vorstellbar.

    Nigeria, Senegal, Ghana oder Elfenbeinküste sind jetzt (abgesehen vom angesprochenen wirtschaftlichen Aufschwung der letzten Jahre) immer noch nicht gerade reiche afrikanische Länder. Vielleicht sind die Menschen dort gerade nicht mehr so arm, dass sie sich eine Flucht auch leisten können?

    Gibt es in der Migrationsgeschichte der Menschheit Referenzen, die ebenfalls eine Massenflucht aus Gründen der Selbstbehauptung belegen? Dass einzelne Menschen das tatsächlich gemacht haben und immer noch machen, ist tatsächlich nicht unwahrscheinlich. Aber großflächiges Glücksrittertum?

    Und vielleicht fühle ich mich auch einfach unwohl bei dem Gedanken, dass eine markante Anzahl an Menschen nur aus Prestigegründen Heimat, Familie und Freunde verlassen und dafür Versklavung oder Tod in Kauf nehmen; quasi die S-Bahn-Surfer der Flüchtenden...

    Danke auf alle Fälle für den Denkanstoß.

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  • Krautbrei
    Krautbrei
    2020-12-03

    "Auch der Blick auf die Hauptherkunftsländer der Asylsuchenden in Deutschland unterstreicht, dass derartige verbale Verharmlosungen völlig fehl am Platz sind. Mit 26.500 Asylerstanträgen (hier: von zuvor neu eingereisten Asylsuchenden) war Syrien weiterhin mit Abstand das Hauptherkunftsland in Deutschland. Damit kam erneut fast jeder vierte Schutzsuchende aus dem Bürgerkriegsland. Mit 11.000 bzw. 10.500 Schutzsuchenden folgten der Irak und die Türkei auf Platz zwei und drei der Hauptherkunftsländer. https://www.proasyl.de/thema/fakten-zahlen-argumente/

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  • basis@framasphere.org
    basis@framasphere.org
    2020-12-07

    Wenn es für das Überleben der nächsten Generation nicht mehr reichen wird ... oder ethische, ethnische und religiöse Gründe den Ausschlag geben, allein die Frauenrechte ... auch wenn das die geringeren Zahlen-Anteile sind ...

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