• mrd_ill_be_back@diasp.org
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    2021-06-12

    die jüdische verbotsreligion, inklusive rechtfertigendem token, #antisemitismus wird wahlkampfrhetorik, deutschland 2021

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  • mrd_ill_be_back@diasp.org
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    2021-06-12

    https://www.juedische-allgemeine.de/religion/darueber-kann-ich-ueberhaupt-nicht-lachen/

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  • °Anthepa
    °Anthepa
    2021-06-12

    Ich merke gerade wieder meine mangelnden Monotheismus-Kenntnisse. Erst beim Lesen des Artikels von Moses erfahren. Der war Jude, so wie Christus?
    Hä, sind die zehn Gebote nicht christlich?
    Möglicherweise muss man erstmal gewisse Religionskenntnisse haben, um dort antisemitische Gedanken zu kriegen. Ich glaub wenn ich so Verwandte und Gleichaltrige fragen würde, käme ganz überwiegend: Die soll diesen Christentypen darstellen, damals trugen die alle so Wüstenklamotten und schrieben auf Stein.

    Inwiefern das nun gut oder schlecht ist...

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  • mrd_ill_be_back@diasp.org
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    2021-06-13

    die 10gebote sind alttestamentarisch, dh "jüdisch" mit dem strafenden gott, im gegensatz zu dem neutestatmentarisch-verzeihendem

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  • °Anthepa
    °Anthepa
    2021-06-13

    Alles sehr verwirrend, aber gut, ginge jetzt zu weit. ..

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  • mrd_ill_be_back@diasp.org
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    2021-06-13

    https://www.nd-aktuell.de/artikel/1153181.initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-theologe-dringt-auf-stopp-der-anti-baerbock-kampagne.html

    das antisemitische bild von "israel kindermörder" funktioniert ja auch, obwohl die ritualmordlegende den meisten hier nicht direkt bewusst ist, antisemitische tropen arbeiten, wie ja auch rassismus, mit unbewussten ressentiments

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  • °Anthepa
    °Anthepa
    2021-06-13

    Mag sein, aber wenn Betrachtende gar nichts Jüdisches da sehen oder wahrnehmen, dann klappt's halt nicht. Trifft aber wahrscheinlich nur zu auf die paar Millionen DDR-sozialisierten. Die anderen hatten ja Bibelstunden, Konfirmationsunterricht und Kirchgänge.
    Oder diese antijüdische Prägung in sehr muslimischen Haushalten und Kreisen, möglich dass da dann "Person mit Gebotssteintafeln" direkt als "der Feind, das Jüdische" gelesen wird.

    Aber auch abgesehen davon: bekloppte Lobbyarbeit, ähnlich dieser offenen Briefe gegen irgendwelche Gesetzesplanungen, die mit riesigen Anzeigen random Zeitungsleserinnen präsentiert werden. Ich denk dann immer: Ja und? Was soll mir das jetzt sagen? "Verband so und so hat jene politischen Befürchtungen, aber ne Menge Geld in der Werbekasse?"

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  • mrd_ill_be_back@diasp.org
    mrd_ill_be_back@diasp.org
    2021-06-13

    es funktioniert subtil

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  • mrd_ill_be_back@diasp.org
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    2021-06-13

    Der Gott des Judentums fordert, was ihm gebührt, und rechnet mit dem Säumigen ab. Er verstrickt sein Geschöpf ins Gewebe von Schuld und Verdienst. Demgegenüber hat das Christentum das Moment der Gnade hervorgehoben, das freilich im Judentum selber im Bund Gottes mit den Menschen und in der messianischen Verheißung enthalten ist. Es hat den Schrecken des Absoluten gemildert, indem die Kreatur in der Gottheit sich selbst wiederfindet: der göttliche Mittler wird mit einem menschlichen Namen gerufen und stirbt einen menschlichen Tod. Seine Botschaft ist: Fürchtet euch nicht; das Gesetz zergeht vor dem Glauben; größer als alle Majestät wird die Liebe, das einzige Gebot.

    Aber kraft der gleichen Momente, durch welche das Christentum den Bann der Naturreligion fortnimmt, bringt es die Idolatrie, als vergeistigte, nochmals hervor. Um soviel wie das Absolute dem Endlichen genähert wird, wird das Endliche verabsolutiert. Christus, der fleischgewordene Geist, ist der vergottete Magier. Die menschliche Selbstreflexion im Absoluten, die Vermenschlichung Gottes durch Christus ist das proton pseudos. Der Fortschritt über das Judentum ist mit der Behauptung erkauft, der Mensch Jesus sei Gott gewesen. Gerade das reflektive Moment des Christentums, die Vergeistigung der Magie ist schuld am Unheil. Es wird eben das als geistigen Wesens ausgegeben, was vor dem Geist als natürlichen Wesens sich erweist. Genau in der Entfaltung des Widerspruchs gegen solche Prätention von Endlichem besteht der Geist. So muß das schlechte Gewissen den Propheten als Symbol empfehlen, die magische Praxis als Wandlung. Das macht das Christentum zur Religion, in gewissem Sinn zur einzigen: zur gedanklichen Bindung ans gedanklich Suspekte, zum kulturellen Sonderbereich. Wie die großen asiatischen Systeme war das vorchristliche Judentum der vom nationalen Leben, von der allgemeinen Selbsterhaltung kaum geschiedene Glaube. Die Umformung des heidnischen Opferrituals vollzog sich weder bloß im Kultus noch bloß im Gemüt, sie bestimmte die Form des Arbeitsvorganges. Als dessen Schema wird das Opfer rational. Das Tabu wandelt sich in die rationale Regelung des Arbeitsprozesses. Es ordnet die Verwaltung in Krieg und Frieden, das Säen und Ernten, Speisebereitung und Schlächterei. Entspringen die Regeln auch nicht aus rationaler Überlegung, so entspringt doch aus ihnen Rationalität. Die Anstrengung, aus der unmittelbaren Furcht sich zu befreien, schuf beim Primitiven die Veranstaltung des Rituals, sie läutert sich im Judentum zum geheiligten Rhythmus des familiären und staatlichen Lebens. Die Priester waren zu Wächtern darüber bestimmt, daß der Brauch befolgt werde. Ihre Funktion in der Herrschaft war in der theokratischen Praxis offenbar; das Christentum aber wollte geistlich bleiben, auch wo es nach der Herrschaft trachtete. Es hat die Selbsterhaltung durchs letzte Opfer, das des Gottmenschen, in der Ideologie gebrochen, eben damit aber das entwertete Dasein der Profanität überantwortet: das mosaische Gesetz wird abgeschafft, aber dem Kaiser wie dem Gott je das Seine gegeben. Die weltliche Obrigkeit wird bestätigt oder usurpiert, das Christliche als das konzessionierte Heilsressort betrieben. Die Überwindung der Selbsterhaltung durch die Nachahmung Christi wird verordnet. So wird die aufopfernde Liebe der Naivität entkleidet, von der natürlichen getrennt und als Verdienst gebucht. Die durchs Heilswissen vermittelte soll dabei doch die unmittelbare sein; Natur und Übernatur seien in ihr versöhnt. Darin liegt ihre Unwahrheit: in der trügerisch affirmativen Sinngebung des Selbstvergessens

    https://copyriot.com/sinistra/reading/agnado/adorno01.html

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  • °Anthepa
    °Anthepa
    2021-06-13

    Naja. Mir wurde das Christentum eher so als Verbotsreligion nahe gebracht, auch durch internationale Medien, nicht nur durch menschliches Umfeld. Irgendwo mal das Adjektiv mosaisch gelesen, ich glaub bei rechten Heiden...

    Dass jetzt Judentum verbotsmäßiger wäre als Christentum, tja, weiß nicht, ich nehm mal zur Kenntnis dass es dieses Narrativ gibt. Denke aber das antisemitische Verschwörungsding welches keine religiöse Bildung erfordert ist das mit dem Geld. Das kapiert auch Ronny aus Hoyerswerda, wenn ihm jemand erklärt, dass "die immer gierig sind und Banken erfunden haben".
    Kinder foltern oder Blut saugen ist so allgemein, das braucht keine religiose

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  • °Anthepa
    °Anthepa
    2021-06-13

    Untermalung, das wurde auch ungarischen Adligen oder den Satanfans aus Dorf xy unterstellt.

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  • mrd_ill_be_back@diasp.org
    mrd_ill_be_back@diasp.org
    2021-06-13

    mit religion an sich hat antisemitismus auch wenig zu tun, teile der nazis waren ja so gar keine freunde des christentums, es ist eher ein projektionsraum aus sich teilweise auch widersprechenden "erklärungen", so hat das internationale judentum sowohl kapitalismus, als auch den marxismus "erfunden", den feminismus und pornographie&prostitution.
    das bild des "wurzellosen juden" ahasvar, spiegelt sich in dem bild des "wurzellosen gebildes" israel, dem "künstlichen kolonialstaat"

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