• Wolfgang Strobl
    Wolfgang Strobl
    2022-07-20

    Danke für diesen launigen Bericht.

    Gerne. Es war eine unterhaltsame Zeit, an die ich mich gerne erinnere.

    Mikrofiches entwickeln in der Dunkelkammer.

    Diese Bemerkung wiederum erinnert mich an das da:

    Das ist aus einem unperforierten 35mm-Lithofilm auf dieselbe Weise entstanden wie das JPEG meiner obigen Fotos: entwickeltes Negativ abfotografieren, invertieren, nachbearbeiten (i.W. Gradationskurve). Das Negativ ist ebenfalls Irgendwann in den ersten Semestern entstanden, allerdings habe ich es nicht selber entwickelt.

    Das RHRZ (Rheinisches Hochschulrechenzentrum, jetzt einfach nur noch HRZ) hatte einen Mikrofilmplotter, den man ohne große Umstände benutzen konnte, wenn man wusste wie. I.W. Fortran-Programm schreiben, auf einem IBM-29 ablochen, JCL dazu, in die Jobqueue stopfen, warten. Ein Operator hatte dann die auf ein Tape geschriebenen Outputs in den Plotter eingespeist, der hat einen Film von der Rolle belichtet, die dann entwickelt (mehr schlecht als recht, schlampig gewässert, aber gut genug, um die Filme bis heute intakt zu lassen) und nach dem Trocknen zerschnitten wurden. Tage später fand man die Resultate schließlich als Röllchen neben den Schnelldruckeroutputs in seinem Ausgabefach.

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