• Ditje
    Ditje
    2023-11-29

    Altes Frittenfett, dass auf Palmöl-Monokuluturen angebaut wird ...

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  • Wolfgang Strobl
    Wolfgang Strobl
    2023-11-29

    Nicht übersehen sollte man, dass das Hauptproblem des Flugbetriebs nicht der Treibstoff ist, sondern der Umstand, dass mit in der Größenordnung gleichem Energieeinsatz pro Kilometer reichlich eine Größenordnung weiter geflogen wird, m.a.W. das Tempo. Man fährt bei gegebenen Zeitbudget für einen Besuch nicht 500 Kilometer, sondern fliegt 5000 Kilometer, und das billiger.

    Und es ist z.T. noch absurder: Wir mussten, nachdem Fliegen billiger wurde, eine Begründung schreiben, um auf längeren innerdeutschen Dienstreisen für etwa 600 Kilometer Bahn fahren zu dürfen. Wir waren nämlich von Staats wegen zur Sparsamkeit verpflichtet und Fliegen ist halt konkurrenzlos billig, weil dessen externe Kosten von uns allen getragen werden und in der Kalkulation nicht auftauchen. Zum Glück hatte ich erstens plausible Gründe und wurden zweitens keine all zu hohen Ansprüche an die Begründung gestellt.

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  • Josef
    Josef
    2023-11-29

    Ja, da geht noch was! Erstmal sollte die Lufthansa Frittenbuden sponsern - gegen Abgabe des Frittierfetts, das meist eh zu lange benutzt wird. Dann sollte auch in den Haushalten Fettrecycling durchgehend organisiert sein. Dann überprüfen wir, ob der Ölfrüchteanbau zur Mast von Exportschweinen wirklich sein muss. Und zum Schluss überlegen wir uns, ob wir das gewonnene Fett wirklich für den Flugverkehr verheizen wollen.

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