• benedict16b@despora.de
    benedict16b@despora.de
    2023-12-23

    Hier nochmal eine Kopie eines frühheren Kommentars:

    Wie macht es eigentlich Schweden? Nach WIKIPEDIA erreichten die schwedischen Staatschulden skandalöse 45.5% des BIP im Jahr 2014. Danach ging es nur noch bergab (mit den Staatschulden). Gegenwärtig liegen sie bei 29.3% .

    Schweden wird ähnlich wie Deutschland wegen seines starken Industriesektors und seiner Außenhandelsverflechtung von ähnlichen Problem geplagt: Abhnehmender Konsum, verringerte Produktion, Pessimismus in der Wirtschaft, eine leichte Rezession. Trotzdem werden keine besonderen öffentlichen Schulden gemacht. Geht also auch ohne.

    Allerdings müßte zur Vollständigkeit noch angemerkt werden, daß die privaten Haushalte Schwedens im Durchschnitt hoch verschuldet sind wegen ihrer Immobilienkredite.

    Und schließlich gibt die Erläuterung zu derWIKI-Tabelle zu denken:
    “Die Angaben sind ohne Verpflichtungen für Beamtenpensionen, Gesundheitspflege, Kranken- und Rentenversicherung, für die keine Kapitaldeckung besteht.”

    Wenn ich es richtig begriffen habe, dann gibt es in Schweden keine Beamtenpensionen, Witwenrenten, beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern wie in Deutschland. Die Krankenversicherung wird in Schweden, schon wieder begriffen? , durch den Staatshaushalt finanziert, allerdings werden auch sozial gestaffelte Beiträge eingezogen und Behandlungsgebühren erhoben. Mit diesen Informationen ist die tatsächliche Staatsschuldenquote Schwedens im Vergleich zu Deutschland wohl noch niedriger!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_europäischer_Länder_nach_Staatsschuldenquote


    Ansonsten hatte Schweden in den letzten 10 Jahren ein höheres Wirtschaftswachstum als Deutschland, wenn ich mich richtig erinnere.

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