• benedict16b@despora.de
    benedict16b@despora.de
    2024-01-18

    Wenn ich richtig gehört habe, dann sehen sich die Windmühlenhersteller in der EU ebenfalls durch China unter Druck gesetzt. Also auch Subventionen in der WKA-Branche?

    "Mit diesen Mehrkosten würde zwar das EEG-Konto zusätzlich belastet, das im vergangenen Jahr gut 14 Milliarden Euro an Steuermitteln benötigte. "

    Wenn ich die Erklärungen über das EEG-Gesetz richtig verstehe, dann sind die 14 Mrd. Euro im letzten und vorletzten Jahr vor allem durch die Preisdifferenz zwischen den garantierten Einspeisevergütungen und den Preisen an den Strombörsen entstanden. Die Netzbetreiber kauften für Garantiepreise den Strom und verkauften sie zu den 2022 / 23 höheren Preisen an der Strombörse. Mit dem dabei eerzielten Gewinn wurde das EEG-Konto aufgefüttert.

    Jetzt sind allerdings die Preise an der Strombörse wieder gefallen. Die Netzbetreiber benötigen deshalb Geld von außen, um die über viele Jahre festgelegten Einspeisevergütungen bezahlen zu können.

    Es haben sich schon erste Vordenker gemeldet, die mit der Forderung auf sich aufmerksam machen, die EEG-Umlage wieder den Privathaushalten aufzuerlegen.

    https://www.energie-experten.org/news/eeg-konto-droht-minus-ktf-finanzierung-der-einspeiseverguetung-vor-dem-aus

    Insgesamt läuft das deutsche Stromsystem auf "von einer Hosentasche-in-die-andere-Hosentasche hinaus". Entweder Steuermittel, oder Aufschlag auf die Stromrechnung. In jedem Fall für die Subventionierung angeblich super-billiger erneuerbarer Energie. Insgesamt handelt es sich gegenwärtig anscheinend um ca. 1 Mrd Euro / Monat, ausweislich der Graphik auf der zitierten Internetseite.

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